Fun facts & more

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Solidarisch mit Frauen in Polen

Als Frau, gebürtige Polin und Mitglied im Verein POLIN e. V. Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur, möchte ich allen in Polen lebenden Frauen in ihren Bestrebungen und Forderungen nach Selbstbestimmung meine volle Unterstützung aussprechen. Seit 20 Jahren lebe ich in Deutschland und genieße hier die Freiheit einer gelebten Demokratie: Über mein Leben, meinen Körper, meine Zukunft selbst entscheiden zu können. Und ich genieße gleichzeitig den Gedanken, in schwierigen Momenten des Lebens nicht auf mich allein gestellt zu sein. Nicht nur im privaten Umfeld. Als mein Mann und ich vor 20 Jahren in einer familiären Umbruchssituation, fast mittellos vor der Entscheidung für oder gegen das zweite Kind standen, kam uns das evangelische Hilfswerk zu Hilfe: mit Beratung, psychologischem Dienst und finanzieller Unterstützung. So versteht die evangelische Kirche in Deutschland ihre Aufgabe: Dem Menschen (unabhängig von seiner/ihrer religiösen Zugehörigkeit) zu helfen, nach Lösungen zu suchen, Alternativen aufzuzeigen und nicht mit Verdammnis und Sünde zu drohen. Die katholische Kirche in Polen und die aktuelle Regierung haben versagt, indem sie den Polinnen nicht nur die nötigen Unterstützungsmechanismen nicht anbieten, sondern ihnen das Grundrecht zur Selbstbestimmung verwehren. Wie dumm und kurzsichtig, denn nun verlassen Polinnen massiv die Kirche, viele verlassen das Land. Und sie nehmen ihre Kinder mit. Wer bleibt?

Anna Weise

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Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

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Ich und die Welt von TikTok

Hallo World-Wide-Web! Ich bin’s, Agata. Ich bin Auszubildende in der Verwaltung des Sprachenzentrum Berlinek und erledige täglich Aufgaben, die viel Konzentration und Verantwortung beanspruchen. Um eine Balance in meinem Leben zu schaffen und meine kreative sowie komische Seite nicht zu verstecken, habe ich im Januar angefangen, regelmäßig kurze und lustige Videos auf TikTok zu veröffentlichen. Wer hätte gedacht, dass ich nach wenigen Monaten bereits über 200.000 Likes bekomme und Tausende von Abonnenten! Es ist Wahnsinn, wie schnell es gehen kann, dass ein Video zu einer kleinen Sensation wird. Die Likes sind aber für mich nicht der wichtigste Faktor, um weiterhin Videos zu drehen. Das Schönste für mich ist, dass ich Menschen zum Lachen bringe, mit alltäglichen Missgeschicke oder ausgedachten Szenarien. Wir wissen nämlich Alle: Lachen ist immer noch die beste Medizin.


Check it out:

 

 

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Aleks’ gesunde Bäckerei

Ich bin Aleks und komme ursprünglich aus dem schönsten Nachbarland – Polen.
Seit sechs Jahren lebe ich in einer der buntesten Städte Deutschlands – Berlin.

Ich habe vor fast 5 Jahren angefangen bei Berlinek zu arbeiten, noch als DaF- (Deutsch als Fremdsprache) Studentin.
Zurzeit unterrichte ich Deutsch und Polnisch bei Berlinek sowie bei den kooperierenden Schulen,
koordiniere individuelle Programme sowie betreue unsere Social Media Kanäle.


Bei der Arbeit mit Kindern an der Grundschule ist mir aufgefallen, wie ungesund sie sich ernähren… Ich war richtig überrascht, als ich gesehen habe, dass viele Kinder in ihrer Pause in der Schule einfach nur ungesunde Süßigkeiten essen… einen Riegel, ein Bonbon, Chips, Lolipops… und zwar jeden Tag!

„Es ist doch nur ein Bonbon! Iss doch nur ein Stück Kuchen! Ah komm, ein bisschen Zucker schadet nicht!“ – habe ich selber so oft gehört…

Natürlich ist Zucker an sich nichts Schlechtes. Das Problem entsteht erst dann, wenn wir ZU VIEL davon essen. Und das ist leider der Fall bei 90% der Menschen! Zucker ist mittlerweile ÜBERALL… 

Deswegen habe ich mich vor 3 Jahren entschieden bewusst zu leben – mich pflanzlich zu ernähren (Whole Food Plant Based Diet), nicht so viel Zucker und viel mehr Gemüse zu essen.

Ich teile alle meine Rezepte, die ich in den letzten Jahren entwickelt und ausprobiert habe, denn sie sind nicht nur gesund, sondern schmecken verboten lecker.

 

Ich mache alles mit Liebe – nicht nur unterrichten, sondern auch gesunde Süßigkeiten backen! Ich stecke ganz viel Herz in jedes Produkt, das von mir gemacht wird. Backen ist mein Hobby und meine Mission ist es zu zeigen, dass Süßigkeiten ohne den künstlich verarbeiteten Zucker möglich sind und sogar gut schmecken! 

 

Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie meine Seite, wo Sie die selbstgemachten Süßigkeiten bestellen oder neue Rezepte entdecken können: Mit Liebe ohne Zucker