„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältich.

Lieber Corona lesen, als sich damit zu infizieren

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog 

Mein Freund, der Philosoph macht es vor – allerdings hat er in seiner großen Bibliothek auch CORONA vorrätig!
Sie ist sooooo viel größer als meine. Unerhört.
Aber entsprechend mehr Bücher müssen auch entstaubt werden:

Beim Frühjahrsputz und Entstauben meiner Bücherregale bin ich auf viel Schönes gestoßen – auf Werke, die ich bisher noch nicht gelesen habe oder Literatur, die ich wiederlesen könnte.

Ich bin zum Glück für längere Zeit nicht abhängig von Berlins öffentlichen Bibliotheken oder gut sortierten Buchläden, freue mich aber schon jetzt darauf, so bald wie möglich wieder dorthin zu gehen und den Lieblingsbuchhandlungen meiner Wahl mit späteren Käufen wieder auf die Beine zu helfen. Also, liebe Leser*innen, jetzt nicht alles bei den Online-Riesen bestellen, sondern warten, bis die vielen netten, kleinen Geschäfte wieder öffnen dürfen und dann dort einkaufen oder vorher Gutscheine bei ihnen erwerben.

So können wir Existenzen sichern und werden zudem große Freude beim lange entbehrten persönlichen Austausch haben!

 

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Die Besserwisserin, der Besserwisser


Aneta Jarniewicz
Vokabeln für Klugscheißer*innen

Die Besserwisserin, der Besserwisser ist eine Person, die alles besser weiß und schlauer als die anderen ist. Das Wort hat eine negative Bedeutung und beschreibt Leute, die sich für etwas Besseres halten und das auch immer wieder demonstrieren. Also ist ein Besserwisser oft unsympathisch, eingebildet und außerdem redet er zu viel. Besserwisser sind meistens Schlechtermacher.

Das Wort stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist somit relativ „jung“.  Gab es früher so wenige Besserwisser, dass man für sie keine spezielle Bezeichnung brauchte?  Heute haben wir viele Vokabeln mit ähnlicher Bedeutung, zum Beispiel der Klugscheißer/die Klugscheißerin oder der Rechthaber/die Rechthaberin.

Und zum Schluss noch ein Witz:

Ein Schüler verlässt den Klassenraum und sagt zu seinem Lehrer: Wenn Sie immer alles besser wissen, da machen sie Ihren Kram doch allein.

 

Vokabeln

schlau – clever: Er ist nicht nur schlau, sondern auch attraktiv.

sich für etwas halten – von sich meinen: Ich halte mich für schön und sexy.

eingebildet sein – sich für etwas Besseres halten, eine hohe Meinung von sich haben

die Bezeichnung – der Name: Eine andere Bezeichnung für Besserwisser ist Klugscheißer.

reden – sprechen: Du redest zu viel Unsinn!

der Kram – die Sachen: Nimm deinen Kram und geh nach Hause!

Kennen Sie die Vokaltreppe?

Die Phonetik führt manchmal im Unterricht ein Schattendasein. Das hat verschiedene Gründe, zum einen gehören phonetische Übungen nicht unbedingt an den Anfang eines Sprachkurses, wenn noch gar kein Wortschatz erworben wurde, zum anderen kostet es den einen oder anderen einige Überwindung, einen Explosivlaut mit Eifer auszusprechen, wenn dabei die Gefahr besteht, seine Sitznachbarn einem Regen aus Spucke auszusetzen. Auch wird ihre Bedeutung gelegentlich von Lehrenden und Lernenden unterschätzt, aber – wie wir wissen – nicht von den Zuhörenden in einem Gespräch. Bekanntermaßen stört einen ein fehlender Akkusativ weniger als ein zu kurz gesprochener, aber langer Vokal, es kann sogar zu Bedeutungsunterschieden führen, wie wir aus Erfahrung wissen und neben einiger Erheiterung können solche Missverständnisse auch für Hemmungen beim Sprechenden sorgen. Phonetik unterrichten wir deshalb immer wieder und bis ans Ende unserer Sprachkurse. Hier gewähren wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Phonetiktraining im Gruppenkurs Deutsch zum Herunterladen PDF

CJ

Kaffeehaus ist überall

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog 

Diesen bekannten Spruch meines Wiener Lieblingscafés Hawelka habe ich wörtlich genommen und in der Zwischenzeit m“ein ZIMMER FÜR SICH ALLEIN“ (Virginia Woolf) der häuslichen Quarantäne wegen so umgestaltet, dass ich am Schreibtisch arbeiten, Klavierspielen oder Musik hören, mich auf dem Sofa räkeln, meine Bibliothek studieren,„Kunst aufräumen“ oder mich körperlich betätigen, am wichtigsten aber: mir meine eigene Kaffeehaus-Atmosphäre zaubern kann. Vieles ist möglich auf 20 Quadratmetern!

Sogar Street Art kann ich bewundern  – und wer „besitzt“ schon einen Banksy?  😉

 

Erinnerung an „Die Nacht in Lissabon“ im Maxim Gorki Theater

Am 11. Januar 2020 war unsere Gruppe mit unserer Lehrerin bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater. Dieser diente unter anderem der Vorbereitung auf das Theaterstück „Die Nacht von Lissabon“, das wir am 21.01.2020 um 19.30 Uhr sehen wollten. Das Theaterstück wurde von Hakan Savaş Mican inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Vor dem Haupteingang des Gorki Theaters nahm uns die Theaterpädagogin Janka Panskus in Empfang und begleitete uns zu dem Raum, in dem der Workshop stattfand. Dort angekommen, machten wir zuerst einige interessante Übungen zum Aufwärmen. Im Anschluss daran durften wir in kleinen Gruppen Standbilder zu bestimmten Themen machen und kurze pantomimische Geschichten erzählen, was uns großen Spaß bereitete.

Danach sind wir vollständig in die Theateratmosphäre eingedrungen, indem wir eine Szene aus dem Theaterstück spielten. Wir fühlten uns wirklich wie Schauspieler, da wir zuvor auch die passende Kleidung angezogen hatten. Das war toll!

Am Ende des Workshops präsentierte jeder von uns noch ein Erinnerungssymbol seiner Familie, das wir in unserer Seele tragen oder immer in unserer Nähe haben.

Es war sehr gut, dass wir während des Workshops viel Deutsch praktizierten. Wir fühlten uns wunderbar.

Auch der Theaterbesuch am 21.01.2020 hat uns gut gefallen. Die Vorbereitung darauf war sinnvoll, denn so wussten wir bereits, worum es in dem Stück ging. Sprachlich waren die Dialoge mitunter etwas schwierig zu verstehen, aber die Szenenbilder halfen beim Verstehen und für diejenigen, die Englisch sprechen konnten, zeigten zwei Monitore an der Bühne die Dialoge auf Englisch an. Insgesamt dauerte das Theaterstück zweieinhalb Stunden.

Wir danken Claudia vom Sprachenzentrum Berlinek, die diesen Workshop mit der Theaterpädagogin organisiert hat, der Theaterpädagogin und unserer Lehrerin für die schönen Erlebnisse und Momente, die wir gemeinsam im Gorki Theater verbracht haben.

 

Wracamy!

Biuro Berlinka otworzyło dziś ponownie swoje drzwi!
Z nieco skróconymi godzinami otwarcia (poniedziałki i wtorki 10:00 – 14:00 oraz środy i czwartki 14:00 – 18:00) oraz z przestrzeganiem higienicznych środków ostrożności jesteśmy znów, osobiście, do Waszej dyspozycji!
Mimo, że wiele programów odbywa się jeszcze tylko online, lekcje w naszej szkole powoli wracaja: obecnie programy indywidualne mogą już odbywać się również u nas.

Cieszymy się na ponowne spotkanie z Wami!

 

Aus dem Leben unserer Online- Kurse

„Wunderbar, toll und eigentlich typisch Berlinek, dass  – WIR – das alles in so kurzer Zeit GEMEINSAM auf den Weg bringen konnten!“ –RK

Dieser Satz beschreibt wunderbar die aktuelle Stimmung bei Berlinek: Wir sind stolz und glücklich, weil wir innerhalb weniger Wochen fast das gesamte (!) Bildungsangebot von Berlinek in den Online-Modus umgestaltet haben und unsere Programme virtuell weiter realisieren können. Nach der Verunsicherung und Sorgen Anfang März, haben wir uns zusammengesetzt, die technischen und methodischen Unterrichtsmöglichkeiten geprüft, uns in diversen Webinaren fortgebildet und dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Know-How unserer engagierten Lehrkräfte tolle Online-Kurse aufgestellt. Ob individueller Einzelunterricht, Firmenkurse oder aber auch die geförderten Programme, wie Lernförderung und neulich auch die ergänzenden Gruppenkurse für unsere Teilnehmer*innen der Integrationskurse: Unsere Lehrer*innen geben ihr Bestes, um den Unterricht attraktiv und so nah wie möglich am Präsenzunterricht zu gestalten.

Hier einige Einblicke in die verschiedenen Online-Tutorien:

AW

10 kreative Tipps zum Sprachenlernen

Die besondere Zeit kannst du zu Hause auch sehr gut nutzen!
Wir haben für dich die 10 kreativsten Tipps zusammengestellt, so dass du an deiner Fremdsprache auch zu Hause arbeiten kannst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

1. Koche in einer Fremdsprache 👩‍🍳

  • Lerne die Küche  und somit auch die Kultur eines anderen Landes kennen
  • Benutze Rezepte aus den  fremdsprachigen Kochbüchern/Internetseiten.
  • Beschreibe dein Essen in einer Fremdsprache
  • Schreibe selbst Kochrezepte in einer anderen Sprache und lasse sie nachmachen (mal gucken, was daraus entsteht )

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2. Schaue Filme/Serien/Theaterstücke etc. in der Originalsprache an 🎞

  • Stell die Untertitel in der Originalsprache an, falls es dir noch schwer fällt, alles zu verstehen
  • Lies Rezensionen über Filme in einer Fremsprache

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3. Skype/Chatte mit Menschen aus anderen Ländern 👩🏼‍💻 ⠀⠀

  • Schaue dir Theaterstücke an!
  • Skype oder chatte mit deinen Freunden in einer Fremdsprache
  • Suche dir neue Freunde auf unterschiedlichen sozialen Medien aus anderen Ländern und sprich mit ihnen in deren Sprache!
  • Kommentiere Fotos in den sozialen Medien in einer Fremdsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
4. Höre Hörbücher 👂 ⠀⠀⠀⠀

  • Suche dir ein paar Bücher aus, die es auch als Hörbuch gibt!
  • Nimm zuerst Bücher, die du schon in deiner Muttersprache kennst. So wird es einfacher das Buch in einer Fremdsprache zu verstehen

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5. Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen 🎧 ⠀

  • Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen in einer Fremdsprache
  • So kannst du nicht nur deine Sprache verbessern (Hörverstehen), sondern auch dein Allgemeinwissen

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6. Höre Musik 🎶 und analysiere die Texte ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Wenn du Musik hörst, lies dir dabei auch die Texte durch und analysiere die Sprache
  • Merke dir neue Wörter oder sogar ganze Sätze

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7. Ändere die Sprache deines Handys 📱 (merke dir bitte nur, wie du das zurücksetzen kannst! 😉) ⠀

  • Du benutzt dein Handy jeden Tag – warum nicht in einer anderen Sprache? Auch so lernst du neue Wörter
  • Merke dir nur bitte, wie du die Einstellungen zurücksetzen kannst!

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8. Mache Sport in einer Fremdsprache 🧘🏼‍♀️

  • Mache Sport und gucke dir dabei Workout Videos in einer Fremdsprache an
  • So merkst du dir die Wörter schneller und besser

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9. Schreibe ein Tagebuch 📓 ⠀⠀⠀⠀

  • Beschreibe deinen Tag in einer Fremdsprache
  • Übe so die Vergangenheitsformen
  • So kannst du deinen Wortschatz üben und festigen (z.B. Tageszeiten, Tage, Tagesablauf, Uhrzeiten etc.)
  • Beschreibe alles so deitalliert wie möglich!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
10. Spiele verschiedene Spiele 🎯🧩🎮(Brettspiele,Computerspiele etc.) in einer Fremdsprache

  • Spiele Brettspiele in anderen Sprachen
  • Sprich währenddessen mit den Mitspielern in einer Fremdsprache
  • Spiele Computerspiele, die eine Geschichte in einer anderen Sprache erzählen
  • Tausche deine Erfahrungen und Eindrücke mit anderen Spielern aus

AO

Die Ruhe der Anderen

 

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Die Ruhe der Anderen

Natürlich möchte ich sie ihnen nicht nehmen oder gar stören, aber da ich keinen Balkon, Garten und keine Terrasse habe, nicht Rad fahre und aus aktuellem Anlass öffentliche Verkehrsmittel meide, ist mein Bewegungsradius ziemlich eingeschränkt.

Zum Glück gibt es in Berlin viele historische Friedhöfe wie die beiden Friedhöfe in der Friedrichshainer Friedenstraße, mit parkähnlichem, oft bemerkenswertem Baumbestand und vielfältiger Grabarchitektur, so dass es sich lohnt, darin spazieren zu gehen. Auch wenn mir Friedhöfe in Zeiten von Corona etwas besser besucht als sonst scheinen, verströmen sie immer noch mehr Ruhe als öffentliche Parks. Zudem wird man in ihnen kaum von Joggern oder Radfahrern geschnitten…

Im Idealfall findet man eine lauschige Bank, auf der man eine Zeitlang in der Sonne sitzen, die Seele baumeln lassen, über den Unterschied zwischen Epitaph und Epigramm nachsinnen oder interessante, kuriose, liebevolle Grabinschriften lesen oder zu entziffern versuchen kann.

Um nicht Verwandten von Verstorbenen zu nahe zu treten, zitiere ich die Grabinschrift eines Bekannten: Gottfried Moritzen war  Bibliothekar und ein Buch- und Kunstliebhaber par excellence. Seine Privatbibliothek hat die des Philosophen in Größe und Vielfalt noch übertroffen. Ich erinnere mich, dass er, als er noch an der Bochumer Universitätsbibliothek gearbeitet hatte, jeden Tag zwei volle Einkaufstüten mit Büchern nach Hause genommen hat und darin ein bekannter Anblick für viele Studenten und Professoren dieser Uni war, vielen sogar als etwas verschroben galt.

Seine Nichte, die ihn zuletzt begleitet hatte, hat mir seinen Nachruf geschickt und ich konnte sofort erkennen, dass er ihn noch selbst verfasst hatte:

„Moritzen ist tot.“

Mit einem lachenden und einem weinenden Augen ehre ich sein Andenken, indem ich, meist im Zusammenhang mit bestimmten Büchern, an ihn denke und hier nun sein „literarisches Vermächtnis“ zitiere, das seinen Grabstein ziert.

Nach längerer Zeit bin ich also wieder bei der schönen Literatur, der Belletristik, gelandet und mir fällt wegen dieses prägnanten Nachrufs eine andere Anekdote ein.

Einer meiner Deutschlehrer auf dem Gymnasium hat mal gesagt, dass der Schriftsteller Arno Schmidt bereits für den Titel seiner Erzählung „Kühe in Halbtrauer“ den Literatur-Nobelpreis hätte bekommen müssen…

Genug getrauert, immerhin nicht im Zusammenhang mit Covid 19!

Beim Anschauen der kunstvollen Gräber und Bauten könnte man meinen, sich gar nicht auf einer Ruhestätte zu befinden, sondern an bedeutenden Kulturstätten oder Sehnsuchtsorten wie den Pyramiden im Alten Ägypten, dem Forum Romanum in Rom oder in einem elisabethanischen Garten in England.

Diese Vorstellung tut gut, denn dorthin reisen zu können, wird dauern…

Vokabeln für Klugscheißer*innen – der / das Virus

Artykuł dostępny w języku niemieckim

Aneta Jarniewicz

Wer bin ich? Seit ein paar Jahren Deutschlehrerin bei Berlinek.
In meiner Freizeit streichle ich am liebsten einen Border Terrier oder gehe mit ihm spazieren.
Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen: ich mag meine SchülerInnen und trage jetzt in der S-Bahn eine Maske.

 

Virus – das ist, meine Freunde, wahrscheinlich unser Wort des Jahres. Das Gute an der Sache ist: das Wort hat zwei Artikel: das Virus oder umgangssprachlich also alltagssprachlich der Virus.

Hat dieser männliche Artikel (der Virus) eine tiefere Bedeutung?

Beim Genitiv verändert sich die Endung nicht, wir können also über die Hässlichkeit oder Schönheit des Virus sprechen. Das Plural dagegen ist untypisch und lautet: die Viren.

Viele assoziieren Viren mit der Computersprache. Jetzt stellt sich aber heraus, die kleinen Biester können nicht nur die Festplatte von unserem Laptop ruinieren, sondern auch die von der Oma, und das zusammen mit dem ganzen Operationssystem (!).

Ein Virus kann sich ohne ein anderes Lebewesen nicht vermehren. Deswegen braucht es uns. Dann geht es aber richtig zur Sache. Die Prokreation nimmt kein Ende, ausgenommen das Ende des Lebewesens. Wenn man krank ist, hat man wenig zum Lachen. Doch wie der Volksmund sagt: Lachen ist die beste Medizin.

Hilft Sauna gegen das Virus? Ja. Man darf aber nicht mehr rauskommen.

Es treffen sich zwei Planeten.

Sagt der eine: Du siehst schlecht aus. Der andere: Ja, ich habe Homo sapiens.
Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Geh zum Arzt und lass dir Corona verschreiben.

Vokabeln

assoziieren – an etwas denken, in Verbindung bringen: Mit Sommer assoziiere ich Sommerferien.

sich herausstellen – sich zeigen, deutlich werden: Meine Meinung stellte sich als richtig heraus.

das Biest – ein böser Mensch: Helmut ist so ein Biest!

das Lebewesen – alles was lebt: also du ich und die Fliege…

sich vermehren – Sex haben und Kinder kriegen, das ist die Prokreation

 

Eine Flaneurin in Friedrichshain

 

 Ten artykuł jest dostępny tylko w języku niemieckim.

 

 

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog

 

 

In der zweiten Quarantäne-Woche zu Hause, so Mitte, Ende März, bin ich bei einem Spaziergang bei meinem Stamm-Blumenladen unweit meiner Wohnung vorbeigeschlendert, in der Hoffnung, noch ein paar Frischblumen für zu Hause kaufen zu können. Die Besitzerin hatte aber als eine der ersten die Forderung der Berliner Politik umgesetzt, alle Läden, die nicht zur Grundversorgung gehören, nicht mehr zu öffnen und also ihren Blumenladen geschlossen und ein Schild in die Tür gehängt. Ich finde Frischblumen existentiell – aber das ist ein anderes Thema…

Gerührt und amüsiert gleichermaßen hat mich, wie sie die Schließung ihres Lädchens beschrieben und sich selbst als BLUMENMÄDCHEN bezeichnet hat. Ich habe ihr Schild mit meinem Handy fotografiert und über den Inhalt lange geschmunzelt, obwohl ich keine Blumen mehr kaufen konnte.

Ihr reizend formulierter Aushang hat mich zudem auf die Idee gebracht, mein Augenmerk von nun an im uns auferlegten Shutdown auf weitere interessante Beispiele dieser Art zu richten und meine Lieblingsauswahl findet ihr hier:

Vor allem fand ich die Aushänge, Schilder, Pamphlete inspirierend und lehrreich und denke:

Auch wenn der Radius unserer Aktivitäten und Wege zurzeit sehr viel kleiner geworden ist, lohnt es sich, beim Gehen die Augen offen zu halten, um Schönes, Witziges, Berührendes auf diesen kurzen, erlaubten Spaziergängen zu entdecken. Vielleicht werdet ihr Nachbarn, Händler, Kiosk- oder Restaurantbetreiber mit ganz anderen Augen betrachten und ihnen, sobald es wieder erlaubt und möglich ist, irgendwann in nächster Zeit für ihren Zuspruch und ihre Kreativität danken, indem ihr genau bei ihnen wieder Blumen oder anderes kauft oder ihnen auch nur mit geschärftem, freundlichem Blick zulächelt:

Jetzt ist genau die Zeit, konzentriert auf Details „um den Block“ zu gehen oder auf einer Parkbank zu verweilen und dem Gras und den Blumen beim frühlingshaften Sprießen zuzusehen. In diesem Sinne viel Freude dabei und viele lohnenswerte Motive und Inspirationen auf euren Wegen!

Die großen Flaneure und Spaziergänger auch der Berliner Literatur wie Franz Hessel, Siegfried Kracauer oder Alfred Kerr haben beim Flanieren – also dem Schlendern und Schauen – im Kleinen das große Ganze erkannt und wunderbar darüber geschrieben.

 

Kursy integracyjne w czasie koronawirusa.

W piśmie z dnia 18.03.2020, Federalny Urząd ds. Migracji i Uchodźców (BAMF) zaleca przerwanie kursów integracyjnych na dwa tygodnie.

W związku z tym, nasze kursy integracyjne w obydwóch siedzibach (Charlottenburg i Reinickendorf) nie odbywają się do przypuszczalnie 19.04.2020.

Nauka w czasie koronawirusa

Nie pozostajemy obojętni na obecną, trudną sytuację związaną z koronawirusem.

W opisach poszczególnych programów zanjdą Państwo indformacje czy i w jakiej formie odbywają sie kursy.

Od teraz, programy indywidualne mogą odbywać sie online.

Kursy integracyjne w czasie koronawirusa

Programy indywidualne czasie koronawirusa

Kursy firmowe czasie koronawirusa

Korepetycje czasie koronawirusa

Zajęcia wyrównawcze w szkołach publicznych czasie koronawirusa

Zapisy na Kursy Letnie dla Dzieci i Młodzieży czasie koronawirusa

Coaching zawodowy czasie koronawirusa

W razie jakichkolwiek pytań prosimy o kontakt.

Koronawirus – środki ostrożności w Berlinku

Drodzy przyjaciele i klienci,

Koronawirus jest jednym z najczęściej słyszanych i wymawianych słow w ostatnim czasie.
Berlinek nie pozostaje obojętnym. Robimy wszystko co w naszej mocy, aby mogli się Państwo czuć bezpiecznie w naszej szkole.
Jest kilka małych rzeczy, które każdy z nas może robić, aby zminimalizować ryzyko zarażenia.

Prosimy o dokładne przeczytanie i zastosowanie się do następujących zaleceń:

  • Są Państwo przeziębieni, dokucza Wam ostry kaszel lub katar?
    Prosimy o pozostanie w domach. Zwolnienie lekarskie mogą nam Państwo dostarczyć mailem lub faxem.
  • W miarę możliwości prosimy zachować bezpieczną odległość od innych ludzi.
    Miły uśmiech lub skinienie głową w obecnej sytuacji mogą w zupełności zastąpić uścisk dłoni czy przytulenie.
  • Prosimy myć kubki oraz sztućce przed użyciem.
    Zachęcamy do przyniesienia własnych kubków.
  • Prosimy o zachowanie szczególnej higieny dłoni:
    Ręce należy myć częściej niż zazwyczaj – mydłem!
  • Prosimy o używanie własnych ręczników oraz środków do dezynfekcji dłoni.
  • Prosimy o wyrzycanie zużytych chusteczek higienicznych do koszy z pokrywą.
  • Wszyskie ważne informacje znajdą Państwo tutaj: infektionsschutz.de
    oraz www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles
  • W razie dalszych pytań prosimy o kontakt z pracownikami naszego biura.

 

Dziękujemy i życzymy zdrowia!                                                        Berlinek – Team

Jeszcze nie jest za późno na noworoczne postanowienia!

Zostało jeszcze kilka wolnych miejsc w naszym kursie integracyjnym, który rozpoczyna  się 16.03.2020 w naszej szkole w dzielnicy Charlottenburg.

Zajęcia odbywają się od poniedziałku do piątku w godzinach: 09:00-13:15.

Zapraszamy serdecznie do rozpoczęcia nauki w naszej szkole! Byćmoże, po zakończeniu kursu okaże się, że nie tylko nauczyli się państwo nowego języka, ale również nawiązali nowe przyjaźnie na całe życie.

Cieszymy się na spotkanie Państwa w naszej szkole!

Poznajcie Berlinek:

Godziny otwarcia w czasie ferii zimowych

W czasie nadchodzących ferii zimowych, od 03.02.2020 do 07.02.2020 obowiązują skrócpne godziny otwarcia w biurach naszych szkół.

Zapraszamy serdecznie w następujących godzinach>


Siedziba głowna Berlin Charlottenburg:

Poniedziałek – czwartek:
10:00-18:00
Piątek: 10:00-17:00

Filia Berlin Reinickendorf:

Poniedziałek – czwartek: 11:00-18:00

Wieczorowe kursy języka niemieckiego (18:00-21:15) odbywają się bez zmian.

Programy indywidualne należy omówić z nauczycielem lub w biurach naszych szkół.

Życzymy Państwu spokojnych ferii zimowych!


Kurs B1+

Jeżeli po zdanym egzaminie z języka niemieckiego na poziomie B1 nadal nie czuja się Państwo pewnie z językiem i zastanawiają się, co dalej,
to mamy dla Państwa najlepsze rozwiązanie – kurs B1+!
Dzięki utrwaleniu i poszerzeniu znajomości języka niemieckiego przygotują się Państwo na udział w kursie B2 oraz utrwalą swoją dotychczasową wiedzę.

Więcej informacji w poniżej:

Kurs B1+

Wolne miejsca w nowych kursach integracyjnych!

Wkrótce rozpoczynają się u nas nowe kursy, na które mogą się jeszcze Państwo zapisać.

Jeżeli chcieliby Państwo rozpocząć naukę języka niemieckiego, ale nie są Państwo pewni, który kurs będzie najlepszy,
zapraszamy po poradę- razem znajdziemy najodpowiedniejszy dla Państwa kurs.

Więcej informacji poniżej:

Integrationskurse Deutsch

MV Alpha 9 – 10.02.20 – kurs alfabetyzacyjny

MV 53 – 20.04.20 – ogólny kurs integracyjny

Pierwszy tydzień w nowym budynku

Jak ten czas szybko mija… Dopiero co żegnaliśmy stary budynek na Maarer Str., a tu pierwszy tydzień nauki w nowym budynku szkolnym już za nami.

Wprawdzie nie wszystko jeszcze jest perfekcyjnie wykończone, ale wszyscy cieszymy się z dużych, jasnych salek i czekamy na ostatnie drzwi, na dobrze działający internet i na koniec prac wykończeniowych.

Nasza brygada budowlana cieszy się widząc, jak budynek wypełnia się życiem i pięknieje  praktycznie na oczach naszych kursantów i pracowników.

AW

Tak ładne są nowe pomieszczenia Berlinka:

 

Jesteśmy znów na Maarer Str. 48!

23 grudnia Berlinek opuścił sale lekcyjne przy Wallenroder Str., aby po pół roku od rozpoczęcia budowy wprowadzić się do pięknego nowego budynku szkolnego przy Maarer Str. 48. Obecnie przygotowujemy dla Was naszą nową szkołę i cieszymy się, że już od 6 stycznia 2020 będziemy mogli Was tam powitać!

Tutaj znajdą Państwo zdjęcia z naszej przeprowadzki

Żegnamy Wallernroder Straße!

Maarer Straße krótko przed wprowadzką!

Jesteśmy znów na Maarer Str. 48!

23 grudnia Berlinek opuścił sale lekcyjne przy Wallenroder Str., aby po pół roku od rozpoczęcia budowy wprowadzić się do pięknego nowego budynku szkolnego przy Maarer Str. 48. Obecnie przygotowujemy dla Was naszą nową szkołę i cieszymy się, że już od 6 stycznia 2020 będziemy mogli was tam powitać!

Od 23.12.2019 do 03.01.2020 nie odbywają się żadne kursy, a biuro naszej szkoły jest nieczynne.

Od 6 stycznia 2020 jesteśmy znów do Państwa dyspozycji przy Maarer Str. 48, 13435 Berlin:

Poniedziałek + środa: 11:00 – 15:30
Wtorek + czwartek: 11:00 – 19:00

Nasza siedziba w Berlin Charlottenburg przy Dahlmannstr. 1A jest otwarta już od 02 stycznia 2020:

Poniedziałek – czwartek: 09:00 – 19:00
Piątek: 09:00 – 17:00

Cały zespół Sprachenzentrum Berlinek życzy Państwu szczęśliwego Nowego Roku!

Zdrowa piekarnia Aleks

Nazywam się Aleksandra i pochodzę z Polski, a od sześciu lat mieszkam w jednym z najbardziej
wyjątkowych miast w Niemczech – w Berlinie.

Do Berlinka trafiłam przed niespełna pięcioma latami  jako studentka kierunku „Deutsch als Fremdsprache” (język niemiecki jako język obcy).
Obecnie uczę w Berlinku  języka Niemieckiego i języka Polskiego, koordynuję programy indywidualne
oraz zajmuje się mediami społecznościowymi.

To właśnie podczas pracy z dziećmi w szkole, z która Berlinek kooperuje, zdałam sobie sprawę, jak niezdrowo większość z nich się na co dzień odżywia. Byłam w szoku, jak zauważyłam, jak wielu uczniów podczas przerwy na drugie śniadanie zjada po prostu… słodycze! Batoniki, cukierki, lizaki – i to. każdego dnia! Ja sama jeszcze w młodości słyszałam: „Ah, przestań, to tylko jeden mały cukierek! Przecież jeden kawałek ciasta jeszcze nikomu nie zaszkodził!…”
Zgadza się – cukier sam w sobie nie jest niczym złym! Problemem staje się niestety nasz codzienny styl życia i fakt, że tego cukru zjadamy za dużo, ponieważ jest on wszędzie. Między innymi z tego powodu zdecydowałam się przed trzema laty zmienić moje nawyki żywieniowe oraz styl życia i przejść na dietę roślinną i zredukować ilość spożywanego cukru na rzecz większej ilości warzyw.
Chętnie dziele się moimi przepisami, które wypróbowałam w ostatnich latach, które są nie tylko bardzo zdrowe, ale przede wszystkim niesamowicie smaczne!
We wszystko, co robię, wkładam cale moje serce! Każdy jeden produkt czy przepis został przeze mnie starannie dopracowany. Pieczenie to moje hobby, a moją misją jest uświadomienie innym, że własnoręcznie zrobione słodycze bez sztucznie przetworzonego cukru mogą być równie pyszne co te ze sklepowych półek!

Mam nadzieje, że dadzą się Państwo przekonać i wypróbują moje słodkie wypieki, albo spróbują własnych sił
w kreowaniu słodyczy bez cukru na bazie moich przepisów: Mit Liebe ohne Zucker

Zaczynamy odliczać czas

Ostatnie prace wykończeniowe biegną na wysokich obrotach, bo do planowanej przeprowadzki zostały już tylko dwa tygodnie!
Wprawdzie nadal to budowa, ale powoli można sobie już wyobrazic efekt końcowy:
tu i ówdzie wyłaniają sie ładne kafelki, podłogi w salkach są już gotowe, a ogrzewanie działa!
Instalacja elektryczna czeka na montaż lamp, gniazdek i żaluzji.
W tym tygodniu będą też montowane drzwi.

Nasi drodzy budowlańcy dają z siebie wszystko!

Nasze wspomnienia o upadku Muru Berlińskiego

9 listopada 1989 zaczął się dla mieszkańców Berlina jak każdy inny pracujący dzień. Prognozy pogody zapowiadały deszczowy dzień z umiarkowaną temperaturą 10 stopni, a pochmurne niebo zdawało się te prognozy potwierdzać. Wieczór jednak przyniósł coś zupełnie nieprawdopodobnego! W związku z informacją biura politycznego SED o nowej ustawie o podróżowaniu, Mur Berliński został dosłownie zdobyty. Na przejściach granicznych ustawiły się kolejki ludzi, nic nie mogło ich już powstrzymać. Mur został pokonany, a ludzie ze łzami radości w oczach tańczyli ze sobą i przytulali się nawzajem. Miasto, które przez 28 lat było podzielone, w końcu zostało otwarte. Mieszkańcy NRD mogli w końcu swobodnie podróżować, wiele rodzin się zjednoczyć, a przyjaciele ponownie się spotkać.

Nie było już podzielonego państwa – zupełnie nowy rozdział w historii Niemiec.

Na 30 rocznicę upadku Muru Berlińskiego, Agata zaprasza was na emocjonalną podróż w przeszłość Berlina. Zebrała ona kilka wypowiedzi wśród naszego teamu i uwieczniła to zarówno na piśmie jak i na filmie.

Wspomnienia Claudi Johanning o roku 1989

Zapytałam wczoraj moją mamę, czy mamy jakieś zdjęcia z 9 listopada 1989. Odpowiedziała, że nie, ponieważ nie był do dla nas żaden wyjątkowy dzień. Zabawne, ponieważ dopiero co w lipcu opuściliśmy NRD. W sierpniu przeprowadziliśmy się do Aschaffenburg, gdyż moi rodzice znaleźli tam pracę, Berlin był jakoś za daleko. Nie mieliśmy telewizora więc o otwarciu granic dowiedzieliśmy się dopiero jak Marla, koleżanka rodziców z czasów studenckich, wraz ze swoją rodziną, nieoczekiwanie stanęła u progu naszych drzwi. 10 listopada w Greiz, wsiedli po prostu do auta i przedpołudniem zjawili się u nas. Bez wątpienia, rok 1989 wiążę z przyjaciółmi naszej rodziny. Na zdjęciu widzimy nas w dniu naszego wyjazdu. To był słoneczny dzień. Nasi przyjaciele wszystko zorganizowali, my musieliśmy odebrać z ministerstwa zaświadczenia o naszej tożsamości. Bernhard zawiózł nas na miejsce, a Marianne ustawiła się już wcześniej za nas w kolejce. Tego pociągu nie mogliśmy przegapić. W parku Charlottenhof odbył się pożegnalny piknik, podczas którego prawdopodobnie wznieśliśmy toast kieliszkiem wina musującego Rotkäppchen. Na zdjęciu wyglądam na zamyśloną i nagle przypominam sobie o myśli, której wtedy nie ośmieliłam się przyjrzeć do końca – mogliśmy przecież jednak przegapić ten pociąg i wtedy nigdy nie wyjechałabym na zawsze.

A czy wy macie też swoje wspomnienia z tamtego okresu? Jesteśmy ciekawi waszych opowieści. Podzielcie się nimi z nami drogą mailową na post@berlinek.de lub wyślijcie nam wiadomość głosową na numer 01604759619 (WhatsApp).

Samodzielnie przygotowane filmy tego typu mogą być świetnym pomysłem na pracę projektową w czasie lekcji języka obcego. Mogą być zdydaktyzowane uwzględniając przeróżne tematy zajęć. Przykładowo jako okazja do pisania lub ćwiczenia różnych form czasowych.

Jak dokładnie można wykorzystać filmy na zajęciach językowych, opowiemy wam wkrótce, w innym poście.

 

Konkurs fotograficzny 1

Drogie uczestniczki i drodzy uczestnicy Berlinkowych kursów letnich 🙂

Mamy nadzieję, że nowy rok szkolny rozpoczął się dla Was pomyślnie.
Już Halloween, ale żeby letnie spomnienia zbyt szybko się nie ulotniły, zapraszamy Was na Berlinkowy konkurs fotograficzny!

Jakie są zasady? Całkiem proste:

Wyślijcie nam (przez maila, WhatsApp, Instagram lub Facebook) zdjęcie przedstawiające Was (jeśli chcecie w kostiumie Halloweenowym) koniecznie z Berlinkowym plecakiem lub parasolką.
Napiszcie gdzie to zdjęcie zostało zrobione.

Pierwsze zdjęcie dostaliśmy już od Leeli:

Czy odgadniecie gdzie zostało zrobione?

06.12.2019 wylosujemy spośród wszsystkich nadesłanych zdjęć trzy nagrody główne. Możecie liczyć na przedświąteczną niespodziankę z Berlina!

Ważne dla Waszych rodziców: poprzez wzięcie udziału w konkursie wyrażają oni zgodę na publikację zdjęcia na naszej stronie internetowej, Instagramie i Facebooku.

Co do planów na lato 2020: nasz nowy program Kursy letnie dla dzieci i młodzieży jest już opublikowany.
Zapoznajcie się z nim! Bylibyśmy szczęsliwi znów sie z Wami spotkać!

Zapraszamy do kontaktu:

Formularz kontaktowy
Mail: sommerkurse@berlinek.de
Whats App: +4915117650069
Instagram
Facebook 

Słoneczne pozdrowienie z Berlina od Waszego Berlinkowego Teamu!

Prace wykończeniowe w toku

Po uroczystym zawieszeniu wiechy, dalsze prace ruszyły sprawnie do przodu: położone zostały śliczne czarne dachówki, zamontowana instalacja solarna, otynkowana zewnętrzna elewacja.

Równolegle trwały prace nad małą przybudówką, mającą stać się barem z przekąskami. Otwarcie planowane jest na początku grudnia!

Aktualnie zbliżamy sie już do końca naszych prac: trwa wykańczanie wnętrz. Położonych zostanie ponad cztery kilometry kabli, budynek otrzyma nowoczesną instalację wentylacyjną a instalacje grzewcze są już prawie gotowe. W chwili obecnej czym prędzej zorganizowane muszą zostać materiały potrzebne do wyposażenia pomieszczeń: płytki, laminat, sanitariaty, gniazdka elektryczne, lampy i wiele, wiele więcej. W końcu chcemy się przecież wprowadzić już w grudniu 🙂

Zapraszamy na wirtualny spacer z nami po placu budowy:

 

Trwałe i ekologiczne budownictwo

Nasz nowy budynek szkolny przy Maarer Straße rośnie każdego dnia!

Nie tylko pięknie wygląda, ale również jest budowany głównie z trwałych i ekologicznych materiałów.
Ze względu na dobro naszego środowiska, zdecydowaliśmy się na wiele innowacyjnych rozwiązań.

Na tym krótkim filmie możecie dokładnie zobaczyć w jaki sposób budujemy naszą nową szkołę.

Kafejka językowa w Berlinku Wittenau

Od dwóch tygodni Berlinek zaprasza swoich uczestników na bezpłatne spotkania konwersacyjne.

Spotykamy się w naszej kafejce językowej w filli w Wittenau, w każdy piątek w godzinach 13:30 – 14:30.
Konwersacje są prowadzone przez dwie sympatyczne studentki Uniwersytetu Humboltów: Vannesę i Julię.

Więcej informacji (w języku niemieckim) tutaj:

Kafejka językowa
Ab dem Herbst 2019 bietet die Sprachschule Berlinek 1 mal die Woche Freitags Nachmittag von 13.30-14.30 Uhr ein Sprachcafé zusätzlich neben den Sprach- und Orientierungskursen an. Hier bietet sich die Möglichkeit für Kursteilnehmer*Innen unserer Sprachschule sich kommunikativ untereinander und mit den Sprachcafé- Anleiter*Innen und/oder Lernbegleiter*Innen auszutauschen. Es sollen die mündlichen Kompetenzen auf den Niveaus A2-B1 spielerisch und alltagsnah ausgebaut werden. Neben dem Ausbau der mündlichen Kompetenzen besteht auch die Möglichkeit das Leseverstehen und -kompetenzen sowie das Hörverstehen und Aussprache zu verbessern.

Das Sprachcafé bietet zudem Raum für ausführlicheres Feedback zur Lernersprache (Aussprache, Verbesserungen der Grammatik, etc.) von der anwesenden Anleitung, wofür in den Kursen aus organisatorischen Gründen oft die Zeit fehlt. Die Lernenden können an einer Auswahl an Aktivitäten selbst bestimmen, was sie in der Gruppe bewältigen wollen. Zudem lassen sich Teams von schwachen und starken bzw. anfänglichen und fortgeschrittenen Lernenden bilden, dass sich Teilnehmende gegenseitig unterstützen können und die Lernerselbstständigkeit ausgebaut werden kann.

Eine Liste an möglichen Aktivitäten ist:

• Leichte Lektüre begleitend zu Alltagsthemen auf verschiedenen Niveaus (Kurzgeschichten aus dem Klett-Verlag)

• Kurzfilme • Sprachwechselspiele und andere Kommunikative Sprachspiele

• Exkursionen im Kiez

• Hilfe bei Alltagsproblemen bzw. Anlaufstellen im Kiez

Alles in Allem soll eine zwangsfreie Atmosphäre herrschen, dass Lernende sich in ihrem Tempo an den Sprachalltag und -gebrauch gewöhnen können und sicherer fühlen ihre Kompetenzen ihrem Niveau entsprechend einzusetzen. Ebenso sollen Einzelsitzungen des Sprachcafés eine zusätzliche Inputquelle für Lernende darstellen, die den Kursteilnehmer*Innen neben ihren Kursen manchmal fehlt.

 

Zawieszamy wiechę!

Jak wymaga tego budownicza tradycja: Zaraz po zamknięciu konstrukcji dachu świętujemy zakończenie tego etapu budowy, zawieszając wiechę – piękny, pachnący wieniec jodłowy.

Główny cieśla Rico, w tradycyjnym stroju wygłasza swoje przemówienie, tłuczemy kielichy – ma to przynieść szczęście całej inwestycji. Inwestorzy dziękują pracownikom Green Constructions za dotychczasową świetną pracę i wręczają cieśli puchar – na dalszą dobrą współpracę i postępy w budowie.

To święto jest wspaniałą okazją dla sąsiadów, przyjaciół i pracowników Berlinka, aby po raz pierwszy zwiedzić budynek i wyobrazić sobie, jak będą wyglądały przyszłe pomieszczenia szkolne. Także pan Wohlert, radny CDU w dzielnicy Reinickendorf jest z nami i cieszy się na nowe programmy nauczania, które planuje w tej dzielnicy Berlinek i które bedzie można realizować dzięki budowie nowych, większych pomieszczeń.
Oprócz prowadzonych tu od 2012 roku intensywnych, dofinansowanych kursów języka niemieckiego Berlinek przewiduje poszerzenie oferty o indywidualne programy języków obcych, korepetycje dla uczniów, kursy IT, a jak się wszystko uda, to będą prowadzone tu także wieczorki filmowe. Trzymajcie nadal za nas kciuki!

AW

Koniec jest początkiem

Hallo! Hello! Ciao! привет! ¡Hola Cześć! Bonjour!

W zeszłym tygodniu pożegnaliśmy jedną z grup, które ukończyły w naszej szkole kurs integracyjny.
Ponad sześć miesięcy wspólnej nauki 👩‍🎓, codziennych spotkań, rozmów o wszystkim💭, mnóstwa radości, wielu wycieczek, poznawania życia w Niemczech… Nadszedł czas na zakończenie kursu 🤭!

A może jest to dopiero początek… ? 🤗

Życzymy Wam, drodzy kursanci, wszystkiego dobrego 👍 i wielu sukcesów 🍀 w nowym rozdziale Waszego życia w Niemczech!

Tschüß! Arrivederci! Ciao! Au revoir! Do widzenia! Adios! Bye! @ Berlin-Charlottenburg

AO

 

Dom pod dachem

W niewiarygodnie rekordowym tempie, dwa tygodnie od rozpoczęcia montażu, nasza przyszła szkoła stoi już pod dachem!
Sąsiedzi i przechodnie zatrzymują się i podziwiają, jak w ciągu jednego ranka lub popołudnia pojawiają się nowe ściany, piętra i schody.
W przyszłym tygodniu zawieszona zostanie pod dachem wiecha, a piękne czarne dachówki czekają już na swoją kolej.

Na zewnątrz

 

Wewnątrz

Nadjechały betoniarki

Sześć betoniarek, 110 ton betonu, pięć godzin pompowania i wylewki oraz duża dawka zaangażowania – i pierwszy poziom fundamentów jest gotowy. Czas na zasłużony Feierabend!

Berlin – mówimy ci: Auf Wiedersehen – Po kursach letnich, oznacza: przed kursami letnimi!

Cicho się zrobiło w Berlinku,
nasze kursy letnie się skończyły.

Za nami siedem wspaniałych tygodni,
podczas których wiele było radości i też sporo
nauki.

Bedziemy tęsknić za dziećmi i już teraz
cieszymy się na znane i nowe twarze
w przyszłym roku!

Bardzo jesteśmy zadowoleni z tegorocznego
letniego programu dla dzieci i młodzieży.

Grono współpracowników wymienia się wieloma
wspaniałymi przeżyciami i zbiera nowe pomysły
na przyszły rok.
Już we wrześniu chcemy opublikować
program na 2020.

Wielkie podziękowania dla wszystkich
nauczycielek, przewodniczek i opiekunek!

Kładziemy fundamenty

Zakończyliśmy przygotowania pod fundamenty:
ocieplenie w postaci 60 m³ granulatu pianki szklanej na wyściółce filcowanej, na to folia PE pod beton.

5 ton stali zbrojeniowej czeka na wylewkę.

Pierwszy poziom już dzisiaj!

Goodbye mały biały domku

Po trzech tygodniach od rozpoczęcia budowy, zniknął nasz mały biały szkolny domek.
Pozostały wspaniałe wspomnienia, mnóstwo zdjęć i … duża dziura w ziemi.

Jak znikną piaskowe góry, zaczniemy w przyszłym tygodniu kłaść fundamenty.

W trakcie rozbiórki światło dzienne ujrzały przerdzewiałe rury, najdziwniejsze materiały budowlane i gazeta z 1935 roku:

Talent literacki

Antonina, zdobywczyni nagrody specjalnej zakończyła tygodniowy kurs języka niemieckiego w Berlinku.
Antonina zgodziła się na opublikowanie jej tłumaczenia wiersza „Die Geschichte vom fliegenden Robert” (pol: „Historia latającego Roberta”),
którego autorem jest Heinrich Hoffman.

Hier für euch in zwei Sprachen:
Oryginalna wersja niemiecka
Tłumaczenie Antoniny
na język polski
„Die Geschichte vom fliegenden Robert”

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in ihren Stuben. —
Robert aber dachte: Nein!
Das muß draußen herrlich sein! —
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,
Daß der Baum sich niederbeugt!
Seht! den Schirm erfaßt der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.

Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immerfort.
Und der Hut fliegt weit voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja! das weiß kein Mensch zu sagen.

Historia latającego Roberta

Kiedy deszcz cicho pada,
Kiedy burzę widać na polu,
Zostają dziewczęta oraz chłopcy
W domu, w swoim pokoju.
Robert jednak pomyślał: Nie!
Na zewnątrz musi być cudownie!
Tam pluska sobie deszczyk
I biegać można z parasolem.

Szszsz… burza gwiżdże i sapie,
Aż drzewo się pochyla!
Spójrz! Parasol przez wiatr porwany,
Z nim Robert szybko frunie
Pod niebo, wysoko, tam w oddali.
Nikt go nie słyszy, kiedy krzyczy.
Z chmurą się zderzył już,
Aż odleciał jego kapelusz.

Parasol i Robert lecą dalej,
Przez chmury ciągle dalej i dalej.
A przed nimi frunie kapelusz
Ciągle zderzając się z niebem.
Gdzie wiatr ich poniesie?
Cóż,tego nikt nie potrafi powiedzieć.

 

Początek nowego roku szkolnego – życzymy wszystkim uczniom i uczennicom powodzenia!

Dzisiaj rozpoczął się w Berlinie nowy rok szkolny 2019/20. Także Berlinek cieszy się na uczniow z kooperujacych z nami szkół: Katharina-Heinroth-Grundschule i Robert-Jungk-Oberschule. Już teraz można składac w sekretariatach obu szkół wnioski na udział w bezpłatnych zajęciach uzupełniających.
Więcej informacji na ten temat znajdziecie tutaj.

A propos początku roku szkolnego: 1.8.19 rozpoczelismy kształcenie zawodowe naszej pierwszej stażystki. Nie mogło zabraknąć tradycyjnego szkolnego rożka!

Życzymy Agacie powodzenia!

Nagroda specjalna w konkursie „Młodzież pisze wiersze”

Poznajcie Antoninę, zdobywczynię nagrody specjalnej w konkursie „Młodzież pisze wiersze“ 2018.
Konkurs ten organizowany jest już od wielu lat we współpracy stowarzyszenia Polin – Polki w Kulturze i Gospodarce oraz polskiego stowarzyszenia Oświata.
Od dwóch lat Berlinek jest sponsorem nagrody specjalnej: tygodniowego letniego kursu języka niemieckiego w Berlinie, z atrakcyjnym interaktywnym programem, obejmującym zwiedzanie najciekawszych miejsc w Berlinie.
Czekamy na wrażenia Antoniny!

Radosne wakacje na Charlottenburg!

Podczas, gdy kursy dla dorosłych mają letnią przerwę, gościmy w naszej siedzibie na Charlotenburg młodych uczniów z całego świata. Dzieje się bardzo dużo: dużo śmiechu, grania i malowania. Niektóre tygodnie kursu są już całkowicie wykupione, zwłaszcza na ulubiony program „Aktywności w mieście”.

Jesteśmy również bardzo wdzięczni za pomoc naszym świetnym praktykantkom: Hepzi, Valentina i Julii!

Uwaga: nowy adres na Wittenau

W lipcu nasze kursy języka niemieckiego dla dorosłych mają przerwę wakacyjną. Wszystkim uczestnikom życzymy wspaniałych letnich dni i udanego wypoczynku!

Uwaga: Kursy na Reinickendorf rozpoczynają się po przerwie letniej w ustalonych  terminach w naszej przejściowej siedzibie: Wallenroder Str. 1, 13435 Berlin Wittenau (Haus B, 1. Etage).

Nowa szkoła jest już urządzona, gdzie czekają na was śliczne sale lekcyjne!

Stara szkoła, nowa szkoła

Ruszylismy! Wczoraj (15.07.19) rozpoczęło się wyburzanie starego budynku naszej szkoły. Nawet jeżeli nie możemy doczekać się nowego budynku, był to dla nas bardzo smutny widok.
Na szczęście mamy dużo wspaniałych wspomnień, uwiecznionych na zdjęciach i filmach.

Nadszedł czas, żeby powiedzieć: do widzenia stara szkoło przy Maarer Str.

 

Szkoła na Wittenau

Nasza siedziba na Wittenau ma nowy adres: Wallendroder Str, 1. 13435 Berlin (tylko 350m dalej od starej siedziby przy Maarer Str.48).

Nasze biuro rozpoczęło swoją pracę 15.07.19 (po bardzo wyczerpującej przeprowadzce w ostatnim tygodniu) w nowej, przejściowej siedzibie. Godziny otwarcia pozostają bez zmian:

Poniedziałek i Środa 11:00-15:30

Wtorek i czwartek 11:00-19:00

Na wszystkich odwiedzających i uczestników kursów czekają piękne, jasne pomieszczenia oraz duże, zielone podwórze!

 

Wir sind stolzer Träger des LQW-Siegles

Seit dem 23.11.2018 ist Sprachenzentrum Berlinek stolzer Träger des LQW Qualitäts-Siegels.
Wir freuen uns über diese Würdigung unserer Arbeit.
LQW ist eine Lernorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort-und Weiterbildung, die die Lernenden in den Mittelpunkt stellt.

Hier kommen Sie zum Testat.

Pożegnanie

W zeszłą sobotę (6.7.19), przy okazji wspaniałej uroczystości, pożegnaliśmy się ze starym budynkiem przy Maarer. Str. 48.

Liczni goście, w tym nauczyciele, uczestnicy kursów, sąsiedzi i przyjaciele z rodzinami nadali staremu budynkowi ostatni raz artystyczny charakter.

Przede wszystkim dzieci pokazały swój talent malarski.

Obejrzyjcie sami rezultaty!

Teraz pora na kolejny etap: przeprowadzka do tymczasowych pomieszczeń przy ulicy Wallenroder Str. 1.

Altes Haus, neues Haus!

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr bauen wir ein neues Haus – auf dem gleichen Grundstück, auf dem sich unsere Schule in Wittenau seit 2014 befindet, aber etwas größer in Höhe und Breite und vor allem moderner und komfortabler für uns alle.

In Erinnerung an die schönen Zeiten bisher, möchten wir uns gebührend mit einem großen Fest von unserem alten Schulhaus verabschieden. Das Haus soll dabei einen letzten fantasievollen Anstrich vor seinem Abriss erhalten. Für diese künstlerische Aktion stellen wir die Materialien wie Farben, Pinsel oder Stifte zur Verfügung. Es braucht aber euch, um Ideen in Bildern und Schriftzügen an diesem einen, besonderen Tag zu verewigen.

Schaut doch einfach mal vorbei!

Wolne miejsca w kursach integracyjnych!

Wkrótce rozpoczną się w naszej szkole cztery nowe kursy integracyjne,
w których wciąż są wolne miejsca.

Więcej szczegółów poniżej:

Charlottenburg:

IK_HS_55 (kurs poranny)            –  29.04.2019

IK_HS_56 (kurs wieczorowy)       – 13.05.2019

Reinickendorf:

IK_MV_46 (kurs wieczorowy)      – 29.04.2019

IK_MV_47 (mkurs poranny)       -29.04.2019

Więcej informacji ynajdą Państwo pod podanym linkiem:
Sprachenzentrum Berlinek – kursy integracyjne

Kurs języka niemieckiego B2

W wrześniu rozpoczyna się w naszej szkole kolejny kurs jezyka niemieckiego na poziomie B2.

W razie pytań, chętnie służymy pomocą.

Wiecej informacji pod linkiem:

B2_9 03.09.2018