Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältich.

Lieber Corona lesen, als sich damit zu infizieren

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog 

Mein Freund, der Philosoph macht es vor – allerdings hat er in seiner großen Bibliothek auch CORONA vorrätig!
Sie ist sooooo viel größer als meine. Unerhört.
Aber entsprechend mehr Bücher müssen auch entstaubt werden:

Beim Frühjahrsputz und Entstauben meiner Bücherregale bin ich auf viel Schönes gestoßen – auf Werke, die ich bisher noch nicht gelesen habe oder Literatur, die ich wiederlesen könnte.

Ich bin zum Glück für längere Zeit nicht abhängig von Berlins öffentlichen Bibliotheken oder gut sortierten Buchläden, freue mich aber schon jetzt darauf, so bald wie möglich wieder dorthin zu gehen und den Lieblingsbuchhandlungen meiner Wahl mit späteren Käufen wieder auf die Beine zu helfen. Also, liebe Leser*innen, jetzt nicht alles bei den Online-Riesen bestellen, sondern warten, bis die vielen netten, kleinen Geschäfte wieder öffnen dürfen und dann dort einkaufen oder vorher Gutscheine bei ihnen erwerben.

So können wir Existenzen sichern und werden zudem große Freude beim lange entbehrten persönlichen Austausch haben!

 

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Die Besserwisserin, der Besserwisser


Aneta Jarniewicz
Vokabeln für Klugscheißer*innen

Die Besserwisserin, der Besserwisser ist eine Person, die alles besser weiß und schlauer als die anderen ist. Das Wort hat eine negative Bedeutung und beschreibt Leute, die sich für etwas Besseres halten und das auch immer wieder demonstrieren. Also ist ein Besserwisser oft unsympathisch, eingebildet und außerdem redet er zu viel. Besserwisser sind meistens Schlechtermacher.

Das Wort stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist somit relativ „jung“.  Gab es früher so wenige Besserwisser, dass man für sie keine spezielle Bezeichnung brauchte?  Heute haben wir viele Vokabeln mit ähnlicher Bedeutung, zum Beispiel der Klugscheißer/die Klugscheißerin oder der Rechthaber/die Rechthaberin.

Und zum Schluss noch ein Witz:

Ein Schüler verlässt den Klassenraum und sagt zu seinem Lehrer: Wenn Sie immer alles besser wissen, da machen sie Ihren Kram doch allein.

 

Vokabeln

schlau – clever: Er ist nicht nur schlau, sondern auch attraktiv.

sich für etwas halten – von sich meinen: Ich halte mich für schön und sexy.

eingebildet sein – sich für etwas Besseres halten, eine hohe Meinung von sich haben

die Bezeichnung – der Name: Eine andere Bezeichnung für Besserwisser ist Klugscheißer.

reden – sprechen: Du redest zu viel Unsinn!

der Kram – die Sachen: Nimm deinen Kram und geh nach Hause!

Kennen Sie die Vokaltreppe?

Die Phonetik führt manchmal im Unterricht ein Schattendasein. Das hat verschiedene Gründe, zum einen gehören phonetische Übungen nicht unbedingt an den Anfang eines Sprachkurses, wenn noch gar kein Wortschatz erworben wurde, zum anderen kostet es den einen oder anderen einige Überwindung, einen Explosivlaut mit Eifer auszusprechen, wenn dabei die Gefahr besteht, seine Sitznachbarn einem Regen aus Spucke auszusetzen. Auch wird ihre Bedeutung gelegentlich von Lehrenden und Lernenden unterschätzt, aber – wie wir wissen – nicht von den Zuhörenden in einem Gespräch. Bekanntermaßen stört einen ein fehlender Akkusativ weniger als ein zu kurz gesprochener, aber langer Vokal, es kann sogar zu Bedeutungsunterschieden führen, wie wir aus Erfahrung wissen und neben einiger Erheiterung können solche Missverständnisse auch für Hemmungen beim Sprechenden sorgen. Phonetik unterrichten wir deshalb immer wieder und bis ans Ende unserer Sprachkurse. Hier gewähren wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Phonetiktraining im Gruppenkurs Deutsch zum Herunterladen PDF

CJ

Kaffeehaus ist überall

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog 

Diesen bekannten Spruch meines Wiener Lieblingscafés Hawelka habe ich wörtlich genommen und in der Zwischenzeit m“ein ZIMMER FÜR SICH ALLEIN“ (Virginia Woolf) der häuslichen Quarantäne wegen so umgestaltet, dass ich am Schreibtisch arbeiten, Klavierspielen oder Musik hören, mich auf dem Sofa räkeln, meine Bibliothek studieren,„Kunst aufräumen“ oder mich körperlich betätigen, am wichtigsten aber: mir meine eigene Kaffeehaus-Atmosphäre zaubern kann. Vieles ist möglich auf 20 Quadratmetern!

Sogar Street Art kann ich bewundern  – und wer „besitzt“ schon einen Banksy?  😉

 

Erinnerung an „Die Nacht in Lissabon“ im Maxim Gorki Theater

Am 11. Januar 2020 war unsere Gruppe mit unserer Lehrerin bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater. Dieser diente unter anderem der Vorbereitung auf das Theaterstück „Die Nacht von Lissabon“, das wir am 21.01.2020 um 19.30 Uhr sehen wollten. Das Theaterstück wurde von Hakan Savaş Mican inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Vor dem Haupteingang des Gorki Theaters nahm uns die Theaterpädagogin Janka Panskus in Empfang und begleitete uns zu dem Raum, in dem der Workshop stattfand. Dort angekommen, machten wir zuerst einige interessante Übungen zum Aufwärmen. Im Anschluss daran durften wir in kleinen Gruppen Standbilder zu bestimmten Themen machen und kurze pantomimische Geschichten erzählen, was uns großen Spaß bereitete.

Danach sind wir vollständig in die Theateratmosphäre eingedrungen, indem wir eine Szene aus dem Theaterstück spielten. Wir fühlten uns wirklich wie Schauspieler, da wir zuvor auch die passende Kleidung angezogen hatten. Das war toll!

Am Ende des Workshops präsentierte jeder von uns noch ein Erinnerungssymbol seiner Familie, das wir in unserer Seele tragen oder immer in unserer Nähe haben.

Es war sehr gut, dass wir während des Workshops viel Deutsch praktizierten. Wir fühlten uns wunderbar.

Auch der Theaterbesuch am 21.01.2020 hat uns gut gefallen. Die Vorbereitung darauf war sinnvoll, denn so wussten wir bereits, worum es in dem Stück ging. Sprachlich waren die Dialoge mitunter etwas schwierig zu verstehen, aber die Szenenbilder halfen beim Verstehen und für diejenigen, die Englisch sprechen konnten, zeigten zwei Monitore an der Bühne die Dialoge auf Englisch an. Insgesamt dauerte das Theaterstück zweieinhalb Stunden.

Wir danken Claudia vom Sprachenzentrum Berlinek, die diesen Workshop mit der Theaterpädagogin organisiert hat, der Theaterpädagogin und unserer Lehrerin für die schönen Erlebnisse und Momente, die wir gemeinsam im Gorki Theater verbracht haben.

 

We are there for you again!

The office of Berlinek has opened its door again!
With reduced opening hours ( Monday & Tuesday 10:00a.m.-2:00p.m. and Wednesday & Thursday 2:00p.m. – 6:00p.m.) as well as in compliece with hygienic measures we are there for you again!
Although many programs still take place online, classroom learning is slowly coming back : first the inndividual programs can now be also performed in our school.

We are looking forward to seeing you!

 

 

LTS exams at Berlinek

Your exam has been cancelled? Come to Berlinek! All LTS exams (TOEIC, TOEFL, WiDaF, TFI) can be still taken in our school. We make each appointment individually. The exams take place in compliance with all hygienic measures. More information hier. Send us your inquiry: contact.

Aus dem Leben unserer Online- Kurse

„Wunderbar, toll und eigentlich typisch Berlinek, dass  – WIR – das alles in so kurzer Zeit GEMEINSAM auf den Weg bringen konnten!“ –RK

Dieser Satz beschreibt wunderbar die aktuelle Stimmung bei Berlinek: Wir sind stolz und glücklich, weil wir innerhalb weniger Wochen fast das gesamte (!) Bildungsangebot von Berlinek in den Online-Modus umgestaltet haben und unsere Programme virtuell weiter realisieren können. Nach der Verunsicherung und Sorgen Anfang März, haben wir uns zusammengesetzt, die technischen und methodischen Unterrichtsmöglichkeiten geprüft, uns in diversen Webinaren fortgebildet und dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Know-How unserer engagierten Lehrkräfte tolle Online-Kurse aufgestellt. Ob individueller Einzelunterricht, Firmenkurse oder aber auch die geförderten Programme, wie Lernförderung und neulich auch die ergänzenden Gruppenkurse für unsere Teilnehmer*innen der Integrationskurse: Unsere Lehrer*innen geben ihr Bestes, um den Unterricht attraktiv und so nah wie möglich am Präsenzunterricht zu gestalten.

Hier einige Einblicke in die verschiedenen Online-Tutorien:

10 kreative Tipps zum Sprachenlernen

Die besondere Zeit kannst du zu Hause auch sehr gut nutzen!
Wir haben für dich die 10 kreativsten Tipps zusammengestellt, so dass du an deiner Fremdsprache auch zu Hause arbeiten kannst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

1. Koche in einer Fremdsprache 👩‍🍳

  • Lerne die Küche  und somit auch die Kultur eines anderen Landes kennen
  • Benutze Rezepte aus den  fremdsprachigen Kochbüchern/Internetseiten.
  • Beschreibe dein Essen in einer Fremdsprache
  • Schreibe selbst Kochrezepte in einer anderen Sprache und lasse sie nachmachen (mal gucken, was daraus entsteht )

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2. Schaue Filme/Serien/Theaterstücke etc. in der Originalsprache an 🎞

  • Stell die Untertitel in der Originalsprache an, falls es dir noch schwer fällt, alles zu verstehen
  • Lies Rezensionen über Filme in einer Fremsprache

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3. Skype/Chatte mit Menschen aus anderen Ländern 👩🏼‍💻 ⠀⠀

  • Schaue dir Theaterstücke an!
  • Skype oder chatte mit deinen Freunden in einer Fremdsprache
  • Suche dir neue Freunde auf unterschiedlichen sozialen Medien aus anderen Ländern und sprich mit ihnen in deren Sprache!
  • Kommentiere Fotos in den sozialen Medien in einer Fremdsprache

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4. Höre Hörbücher 👂 ⠀⠀⠀⠀

  • Suche dir ein paar Bücher aus, die es auch als Hörbuch gibt!
  • Nimm zuerst Bücher, die du schon in deiner Muttersprache kennst. So wird es einfacher das Buch in einer Fremdsprache zu verstehen

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5. Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen 🎧 ⠀

  • Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen in einer Fremdsprache
  • So kannst du nicht nur deine Sprache verbessern (Hörverstehen), sondern auch dein Allgemeinwissen

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6. Höre Musik 🎶 und analysiere die Texte ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Wenn du Musik hörst, lies dir dabei auch die Texte durch und analysiere die Sprache
  • Merke dir neue Wörter oder sogar ganze Sätze

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7. Ändere die Sprache deines Handys 📱 (merke dir bitte nur, wie du das zurücksetzen kannst! 😉) ⠀

  • Du benutzt dein Handy jeden Tag – warum nicht in einer anderen Sprache? Auch so lernst du neue Wörter
  • Merke dir nur bitte, wie du die Einstellungen zurücksetzen kannst!

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8. Mache Sport in einer Fremdsprache 🧘🏼‍♀️

  • Mache Sport und gucke dir dabei Workout Videos in einer Fremdsprache an
  • So merkst du dir die Wörter schneller und besser

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9. Schreibe ein Tagebuch 📓 ⠀⠀⠀⠀

  • Beschreibe deinen Tag in einer Fremdsprache
  • Übe so die Vergangenheitsformen
  • So kannst du deinen Wortschatz üben und festigen (z.B. Tageszeiten, Tage, Tagesablauf, Uhrzeiten etc.)
  • Beschreibe alles so deitalliert wie möglich!

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10. Spiele verschiedene Spiele 🎯🧩🎮(Brettspiele,Computerspiele etc.) in einer Fremdsprache

  • Spiele Brettspiele in anderen Sprachen
  • Sprich währenddessen mit den Mitspielern in einer Fremdsprache
  • Spiele Computerspiele, die eine Geschichte in einer anderen Sprache erzählen
  • Tausche deine Erfahrungen und Eindrücke mit anderen Spielern aus

AO

Die Ruhe der Anderen

 

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Die Ruhe der Anderen

Natürlich möchte ich sie ihnen nicht nehmen oder gar stören, aber da ich keinen Balkon, Garten und keine Terrasse habe, nicht Rad fahre und aus aktuellem Anlass öffentliche Verkehrsmittel meide, ist mein Bewegungsradius ziemlich eingeschränkt.

Zum Glück gibt es in Berlin viele historische Friedhöfe wie die beiden Friedhöfe in der Friedrichshainer Friedenstraße, mit parkähnlichem, oft bemerkenswertem Baumbestand und vielfältiger Grabarchitektur, so dass es sich lohnt, darin spazieren zu gehen. Auch wenn mir Friedhöfe in Zeiten von Corona etwas besser besucht als sonst scheinen, verströmen sie immer noch mehr Ruhe als öffentliche Parks. Zudem wird man in ihnen kaum von Joggern oder Radfahrern geschnitten…

Im Idealfall findet man eine lauschige Bank, auf der man eine Zeitlang in der Sonne sitzen, die Seele baumeln lassen, über den Unterschied zwischen Epitaph und Epigramm nachsinnen oder interessante, kuriose, liebevolle Grabinschriften lesen oder zu entziffern versuchen kann.

Um nicht Verwandten von Verstorbenen zu nahe zu treten, zitiere ich die Grabinschrift eines Bekannten: Gottfried Moritzen war  Bibliothekar und ein Buch- und Kunstliebhaber par excellence. Seine Privatbibliothek hat die des Philosophen in Größe und Vielfalt noch übertroffen. Ich erinnere mich, dass er, als er noch an der Bochumer Universitätsbibliothek gearbeitet hatte, jeden Tag zwei volle Einkaufstüten mit Büchern nach Hause genommen hat und darin ein bekannter Anblick für viele Studenten und Professoren dieser Uni war, vielen sogar als etwas verschroben galt.

Seine Nichte, die ihn zuletzt begleitet hatte, hat mir seinen Nachruf geschickt und ich konnte sofort erkennen, dass er ihn noch selbst verfasst hatte:

„Moritzen ist tot.“

Mit einem lachenden und einem weinenden Augen ehre ich sein Andenken, indem ich, meist im Zusammenhang mit bestimmten Büchern, an ihn denke und hier nun sein „literarisches Vermächtnis“ zitiere, das seinen Grabstein ziert.

Nach längerer Zeit bin ich also wieder bei der schönen Literatur, der Belletristik, gelandet und mir fällt wegen dieses prägnanten Nachrufs eine andere Anekdote ein.

Einer meiner Deutschlehrer auf dem Gymnasium hat mal gesagt, dass der Schriftsteller Arno Schmidt bereits für den Titel seiner Erzählung „Kühe in Halbtrauer“ den Literatur-Nobelpreis hätte bekommen müssen…

Genug getrauert, immerhin nicht im Zusammenhang mit Covid 19!

Beim Anschauen der kunstvollen Gräber und Bauten könnte man meinen, sich gar nicht auf einer Ruhestätte zu befinden, sondern an bedeutenden Kulturstätten oder Sehnsuchtsorten wie den Pyramiden im Alten Ägypten, dem Forum Romanum in Rom oder in einem elisabethanischen Garten in England.

Diese Vorstellung tut gut, denn dorthin reisen zu können, wird dauern…

Vokabeln für Klugscheißer*innen – der / das Virus

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Aneta Jarniewicz

Wer bin ich? Seit ein paar Jahren Deutschlehrerin bei Berlinek.
In meiner Freizeit streichle ich am liebsten einen Border Terrier oder gehe mit ihm spazieren.
Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen: ich mag meine SchülerInnen und trage jetzt in der S-Bahn eine Maske.

 

Virus – das ist, meine Freunde, wahrscheinlich unser Wort des Jahres. Das Gute an der Sache ist: das Wort hat zwei Artikel: das Virus oder umgangssprachlich also alltagssprachlich der Virus.

Hat dieser männliche Artikel (der Virus) eine tiefere Bedeutung?

Beim Genitiv verändert sich die Endung nicht, wir können also über die Hässlichkeit oder Schönheit des Virus sprechen. Das Plural dagegen ist untypisch und lautet: die Viren.

Viele assoziieren Viren mit der Computersprache. Jetzt stellt sich aber heraus, die kleinen Biester können nicht nur die Festplatte von unserem Laptop ruinieren, sondern auch die von der Oma, und das zusammen mit dem ganzen Operationssystem (!).

Ein Virus kann sich ohne ein anderes Lebewesen nicht vermehren. Deswegen braucht es uns. Dann geht es aber richtig zur Sache. Die Prokreation nimmt kein Ende, ausgenommen das Ende des Lebewesens. Wenn man krank ist, hat man wenig zum Lachen. Doch wie der Volksmund sagt: Lachen ist die beste Medizin.

Hilft Sauna gegen das Virus? Ja. Man darf aber nicht mehr rauskommen.

Es treffen sich zwei Planeten.

Sagt der eine: Du siehst schlecht aus. Der andere: Ja, ich habe Homo sapiens.
Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Geh zum Arzt und lass dir Corona verschreiben.

Vokabeln

assoziieren – an etwas denken, in Verbindung bringen: Mit Sommer assoziiere ich Sommerferien.

sich herausstellen – sich zeigen, deutlich werden: Meine Meinung stellte sich als richtig heraus.

das Biest – ein böser Mensch: Helmut ist so ein Biest!

das Lebewesen – alles was lebt: also du ich und die Fliege…

sich vermehren – Sex haben und Kinder kriegen, das ist die Prokreation

 

Eine Flaneurin in Friedrichshain

 

 This article is available only in German

 

 

 

Reginas STAY (NOT ONLY) AT HOME Blog

 

 

In der zweiten Quarantäne-Woche zu Hause, so Mitte, Ende März, bin ich bei einem Spaziergang bei meinem Stamm-Blumenladen unweit meiner Wohnung vorbeigeschlendert, in der Hoffnung, noch ein paar Frischblumen für zu Hause kaufen zu können. Die Besitzerin hatte aber als eine der ersten die Forderung der Berliner Politik umgesetzt, alle Läden, die nicht zur Grundversorgung gehören, nicht mehr zu öffnen und also ihren Blumenladen geschlossen und ein Schild in die Tür gehängt. Ich finde Frischblumen existentiell – aber das ist ein anderes Thema…

Gerührt und amüsiert gleichermaßen hat mich, wie sie die Schließung ihres Lädchens beschrieben und sich selbst als BLUMENMÄDCHEN bezeichnet hat. Ich habe ihr Schild mit meinem Handy fotografiert und über den Inhalt lange geschmunzelt, obwohl ich keine Blumen mehr kaufen konnte.

Ihr reizend formulierter Aushang hat mich zudem auf die Idee gebracht, mein Augenmerk von nun an im uns auferlegten Shutdown auf weitere interessante Beispiele dieser Art zu richten und meine Lieblingsauswahl findet ihr hier:

Vor allem fand ich die Aushänge, Schilder, Pamphlete inspirierend und lehrreich und denke:

Auch wenn der Radius unserer Aktivitäten und Wege zurzeit sehr viel kleiner geworden ist, lohnt es sich, beim Gehen die Augen offen zu halten, um Schönes, Witziges, Berührendes auf diesen kurzen, erlaubten Spaziergängen zu entdecken. Vielleicht werdet ihr Nachbarn, Händler, Kiosk- oder Restaurantbetreiber mit ganz anderen Augen betrachten und ihnen, sobald es wieder erlaubt und möglich ist, irgendwann in nächster Zeit für ihren Zuspruch und ihre Kreativität danken, indem ihr genau bei ihnen wieder Blumen oder anderes kauft oder ihnen auch nur mit geschärftem, freundlichem Blick zulächelt:

Jetzt ist genau die Zeit, konzentriert auf Details „um den Block“ zu gehen oder auf einer Parkbank zu verweilen und dem Gras und den Blumen beim frühlingshaften Sprießen zuzusehen. In diesem Sinne viel Freude dabei und viele lohnenswerte Motive und Inspirationen auf euren Wegen!

Die großen Flaneure und Spaziergänger auch der Berliner Literatur wie Franz Hessel, Siegfried Kracauer oder Alfred Kerr haben beim Flanieren – also dem Schlendern und Schauen – im Kleinen das große Ganze erkannt und wunderbar darüber geschrieben.

 

 

I & the world of TikTok

Hi World-Wide-Web! It’s me, Agata. I am an apprentiece in the administration of Sprachenzentrum Berlinek where, daily activieties require from me much attention and responsibility. In order to keep balance in my life and not to miss the creative and humorous side of me, I have been posting short and funny videos on TikTok since January.
Who would guess that after less than one month, I will have had more than 200 000 likes and thousends of followers. It is amazing how fast it goes that one video becomes a hit. However, the likes are not my main motivation to go on making films. What counts for me is that, with my daily mishaps or planned scenarios, I make people laugh. For we all know: laughter is the best medicine.

 

 

Check it out:

 

 

Good news in bad times

On the contrary to many negative headlights during the last few weeks, we have some positive news on our school-life! I have finally been able to start some projects for which it is difficult to find time in our busy daly schedule – and now the actions bear fruits: In the last weeks we rapidly started peformin our online courses. Not only do the participants of individual programs benefit from the possibility to lear online, but also tutoring has been taking place in online classroom snce last week. Over 60 programs have turned into digital way. Additionally, the participants of our funded Integration courses have recieved a new online offer: Berlinek’s teaching conception for suplementary online lessons has been accepted by the Feder Office for Migration and Refugees (BAMF)! The new program will start shortly!  

Tutoring does online!

Within one week after having received  green light from Berlin Senat for performin tutoring programs digitally, over 30 groups switched into online lessons. We are very happy that the students of Katharina-Heinroth-Grundschule and Robert-Jungk-Oberschule have been ablo to enjoy again their additional classes, even when from a distance. Thanks to very motivated engagement of our teachers, we are able to bring our students a bit of school-experience back, before wee meet again in a traditional classroom with a board and a chalk. Your child takes part in our tutoring programs and you would like to try our online option? Contact us now! Our coordinator is there for you: Email: ewa.urbanik@berlinek.de Phone: 0151 176 50 669  

Integration courses during coronavirus time

In the circular letter from the 18th of March 2020, the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF) recommends closing integration courses for further two weeks.

Therefore,  our integration courses in both locations (Charlottenburg and Reinickendorf) do not take place till presumably the 19th of April 2020 (Friday).

Lessons during coronavirus time

We do not remain indifferent to current difficult situation with coronavirus.

In the descriptions of each program you will find information if and in which form the courses take place.

From now on, individual programs can take place online.

Integration courses during coronavirus time

Individual programs during coronavirus time

In-company courses during coronavirus time

Tutoring during coronavirus time

Tutoring in Berlin state schools

Registration for Summer Courses for Children and Teenagers during coronavirus time

Professional coaching during coronavirus time

In case of any quesions, please contact us.

 

Coronavirus – precautions at Berlinek

Liebe Freunde und Kunden,

In letzter Zeit hört und spricht man viel über das Wort Coronavirus.
Für uns ist es wichtig, dass Ihr euch so sicher wie möglich in unserer Schule fühlt.
Es gibt kleine Dinge, die wir alle machen können um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Bitte lest und beachtet die folgenden Ratschläge behutsam.

  • Have you caught a cold? Do you have fever or you cough?
    Is your nose running?
    Please stay at home and contact your physician by telephone.
    The sick leave may be sent to us via e-mail of fax.
  • When possible, keep distance from other people.
    A nice smile and a nod are currently more recommended
    than a handshake or a hug.
  • Wash the mugs and cutlery before use.
    You are welcome to bring your own mug or a glass.
  • Please take care of your hands hygiene:
    Wash your hands daily more often than usually – with a soap!
  • Please use your own towels and hand disinfectants.
  • Please discard all the used tissues into a covered rubbish bin.
  • All important information are to be found here: infektionsschutz.de
    and www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles
  • In case of any questions, do not hesitate to contact our office workers.

 

Thank you and stay healthy!                                                            Your Berlinek – Team

It is not too late to make New Year’s resolutions!

Few places are still available in our Integration Course, which start on the 16th of March 2020 in our school in Charlottenburg. The courses takes place from Mondays until Fridays, from 09:00am to 01:15pm.

So be brave and start learning German now! Maybe, at the end of the course not only will you be able to speak a new language, but also you will have made new lifetime friendships.

We are looking forward to seeing you!

Get to know Berlinek:

Few places are still available in our Integration Course, which start on the 16th of March 2020 in our school in Charlottenburg.
The courses takes place from Mondays until Fridays, from 09:00am to 01:15pm.

So be brave and start learning German now! Maybe, at the end of the course not only will you be able to speak a new language, but also you will have made new lifetime friendships.

We are looking forward to seeing you!

Get to know Berlinek:

Opening hours during winter holidays

Due to winter holidays, from the 3rd of February till the 7th of February 2020, opening hours in our schools are shortened.

We are there for you at the following times:


Headquarters in Berlin Charlottenburg:

Monday – Thursday
10:00a.m.- 06:00p.m.
Friday:  10:00a.m.- 05:00p.m.

Branch in Reinickendorf:

Monday – Thursday 11:00a.m.- 06:00p.m.

Evening German courses (06:00p.m. – 09:15p.m.) take place as usual.

Individual programs upon consultation.

We wish you restful winter holidays!

B1+ German course

You have passed B1 exam after integration course and you are not sure what next?
We have a perfect course for you! B1+ German course will help you ground your German knowledge, clarify all your questions
and prepare you for German B2 course.

More information here:

B1+ German course

First week in our new schoolhouse

How fast time flies… We just said goodbye to our old schoolhouse in Maarer Str., and now the first week of lessons in the new building is already behind us.

We enjoy our new, big, bright classrooms, although not everything has been finished yet. We are waiting for some new doors, the stable functioning Internet and a few finishing works.

For our construction team it is very pleasant to see how the new building starts living its life and in front our students, teachers and administration becomes more and more beautiful every day.

AW

See how beautiful is the new Berlinek schoolhouse:

 

Back in Maarer Str. 48!

On the 23rd of December Berlinek left Wallenroder Str. so that, after half a year after the beginning of the construction works, we can move to our new beautiful schoolhouse in Maarer Str. 48.
At the moment we are preparing all the rooms there for you and are looking forward to seeing you there from the 6th of January 2020.

Here you will find photos from our move

Goodbye Wallernroder Straße!

Maarer Straße short before moving in!

Back in Maarer Str. 48!

On the 23rd of December Berlinek left Wallenroder Str. so that , after half a year after beginning of the construction works, we can move to our new beautiful schoolhouse in Maarer Str. 48.
At the moment we are preparing all the rooms there for you and are looking forward to seeing you there from the 6th of January 2020.

From 23.12.2019 to 03.01.2020 no courses take place there are there are no office hours.

From the 6th of January 2020 we are again for you in Marrer Str. 48, 13435 Berlin:

Monday + Wednesday: 11:00a.m. – 3:30p.m.
Tuesday + Thursday: 11:00a.m. – 7:00p.m.

Our school in Berlin Charlottenburg, Dahlmannstr. 1A is from the 2nd of January 2020 open at its usual times:

Monday – Thursday: 9:00a.m. – 7:00p.m.
Friday: 9:00a.m. – 5:00p.m.

Berlinek Team wishes you a happy New Year!

Alphabetisierung in der Erwachsenenbildung

„Aber wenn ich was verstanden habe, bin ich gewachsen, dann bin ich wie Sonne.“ (Kursteilnehmerin) In einer überwiegend schriftsprachlich geprägten Umwelt wird man sich selten bewusst, was es eigentlich heißt, nicht schreiben und vor allem nicht lesen zu können. Stell dir vor, in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein und nicht lesen zu können, die Zahlen nicht zu kennen. Was für ein Gefühl muss das sein? Unendlich viele andere Situationen fallen mir ein, wo ich aufgeschmissen wäre, wenn ich nicht lesen könnte. Welche Strategien man wohl entwickelt, um trotzdem im Alltag klarzukommen. Stell dir vor, du lernst als Erwachsene/r lesen und schreiben, aber nicht in deiner Muttersprache, sondern in einer neuen Sprache. Was für eine Lernaufgabe, das Ziel in so weiter Ferne. Welchen Willen es braucht, dorthin zu gelangen. Im Gespräch mit unserer Dozentin Anne-Marie Lorenz haben wir erfahren, was für eine Lebensaufgabe das ist, nicht nur für …

Aleks’ healthy bakary

My name is Aleksandra and I come from Poland.
For six years I have been living in Berlin, one of the most exciting cities in Germany.

I came to Berlinek almost five years ago as a student of „Deutsch als Fremdsprache” (German as a second language).
Currently, I teach German and Polish in Berlinek.
Additionally, I coordinate individual programs and administrate our social media.

During my lessons with children at one of the public schools Berlinek cooperates with, I have realized how unhealthy children eat almost every day. I was shocked when I saw that that so many students eat just sweets in their breaks. Different kinds of bars, candies, lollipops – every day!  As I was a child I often heard: ` Come on, it is just one small candy! One piece of cake has never harmed anyone!’
That’s true – sugar itself is nothing bad! The problem is our daily lifestyle and the fact
that we consume much too much sugar since it is everywhere.  That was one of the reasons why, three years ago, I decided to change my eating habits and lifestyle. I have chosen the plant-based diet and reduced sugar in favor of more vegetables.
I like sharing with people my recopies which I have tested in the last years – not only are they very healthy, but also amazingly delicious.
I put all my heart in all that I do! Each product and each recipe has been carefully prepared by myself. Baking is my hobby and making people aware that self-made sweets without artificially processed sugar may be as tasty as those bought.

I hope I could persuade you try my sweet baking or create on your own sweets without sugar according to my recipes: Mit Liebe ohne Zucker

The final countown

The final work is taking a high speed since till the move only two weeks are left!
Admittedly, there is still construction, but it is slowly possible to imagine the end effect:
here and there beautiful tiles are to be seen, floors in the classrooms are ready and the heating system is already working!
To finish the electrical installation, lamps, sockets and blinds need to be mounted.
The doors will be installed this week.

Our dear construction workers are doing their best!

We were at the theatre!

One group of our integration courses took part in a workshop at the Maxim Gorki Theater.

Full of excitement early in the morning, we were sitting on a bench in front of the theatre waiting for a drama teacher.  Then she came and soon after the first warming up activity, all our fears were gone. At first, we built the tableau. Next, by means of pantomime – only with mimic ant and gestures – we presented a short story. Finally, we acted in a role-play.  Suddenly to speak German seemed much easier! Mistakes did not count – only joy at playing.

When we stood outside again, we asked ourselves a question – when can we come again to the Gorki Theater?

G.ML

Our memories on the fall of the Berlin Wall

The 9th of November 1989 began for the Berliners as a usual working day. The weather forecast said it would be a rainy day with mild temperatures of 10 degrees. The greyish sky that day seemed to confirm the predictions. However, the evening brought something unbelievable! The Berlin Wall was, due to the current report of the Pulitburo SED on the new travel law, literally overrun. On the border checkpoints were long queues of people – nobody could have been stopped anymore. They conquered the Wall, danced together, hugged with tears of happiness in their eyes. The city that had been divided for 28 year was finally open! GDR citizens could travel again, families reunited, and friends were able to meet again!

There was no divided country anymore – a completely new chapter of German history could start!

On the 30th anniversary of the fall of Berlin Wall, our apprentice Agata, invites you to an emotional tour through the past Berlin. She has collected some memories from the members of our team and presented it in both video and written form.

Claudia Johanning's memories on 1989

Yesterday I asked my mother of we still had photos from the 9th of November 1989. She said `no‘
since it hadn’t been a special day for us. Interesting because we left the GDR in July. In August we moved to Aschaffenburg form my parents had found job there and somehow Berlin was too far.
At that time we did not have a tv so about the open borders we found out when Marla, a study friend of my parents, together woth her family, suddenly stood at our door. On the 10th of November, she simply got into her car in Greiz and came to us. When I think of that day, friends of our family come to my mind. In the photo,  you can se us on the day of our departure. It was a sunny day. Our friends organised everything for us and we had to pick up our ID certifications form the ministry. Bernhard drove us while Marianne stood already in the queue so that when we arrived, we could immediately get in. That train we could not miss. In Charlottenhof park we had a farewell picnic and very probable that we cheered with a glass of Rotkäppchen sparkling wine. In the photo I look quite thoughtful and suddenly I remember one thought that then I did not dare think about – we actually could have missed the train and then I would not have to leave for good.

Do you still remember that time? We would be grateful to hear from you. Share your memories with us via email: post@berlinek.de or send us a voice message via WhatsApp: 01604759619

This kind of self-prepared videos are a wonderful idea for a project during language lessons. They can be very easily didacticized, and many interesting topics can be implied. For instance, by describing different situations students may practise the tenses forms.

How exactly videos may be used during lesson we will tell you soon in another post.

 

Photo contest 1

Dear Berlinek – Kids 🙂

We hope you have had a successful start of a new school year! Now we have Halloween and so as not to forget summer, we would like to invite you to our photo contest.

How does it work? Quite simply:

Send us (via email, WhatsApp, Instagram or Facebook) a photo of you (if you want in a Halloween costume) with a white Berlinek backpack or with Berlinek umbrella.
Write also where you have taken the photo.

We have already received the first photo from Leela 🙂

 

Can you guess in which country it has been taken?

On the 6th of December 2019 we will draw, from all the received photos, three prizes.
The winners will get from us a pre-Christmas surprise from Berlin!

Important to your parents: by taking part in the contest you agree that the photo of the child may be published on our website, Instagram and Facebook.

About summer 2020: our new program Summer courses for children and teenagers has already been published. Chack it, we would be happy to see you again in our school!
For our former students prices from 2019 apply!

You can reach us here:

Contact form
Email: sommerkurse@berlinek.de
Whats App: +4915117650069
Instagram
Facebook 

Many sunny greetings from your Berlinek-Team!

 

Interior work in progress

After our topping out ceremony, further work goes on rapidly: beautiful black roof tiles have been laid, solar panels assembled, exterior facade plastered.

Meantime, we continued with the works in the outbuilding where the food stall will be. It will open in December!
We are coming to the final spurt: interior work goes on!
Over 4 kilometers of cable will be laid, innovative airing system assembled while the heating installation is practically finished.
Now we have to provide the interior equipment as soon as possible: tiles, laminate, sanitary facilities, sockets, lamps, and, and, and… After all, we want to move in in December!

Have a tour with us through our new schoolhouse:

 

 

Language games in our Language Café

Last Friday we met again in our Language Café in Wittenau. This time the topic was ‘groceries’. By tea, coffee and delicious cherrypie, we talked about various treats and played a language game. Games are definitely not only for children! It goes like that: One person sits on a chair and closes their eyes. Another person chooses a picture and stands behind the sitting person in a way the sitting person does not see a picture. The group should describe the picture without naming directly what they see. The sitting person must say what is in the picture. The participants had a great time. Beside laughing a lot, they revised so far learned vocabulary. With joy and friends – this way we learn the best!

We are building sustainably and ecologically

Our new schoolhouse in Maarer Street grows every day!

Not only does it look beautiful, but is also being built from sustainable materials mainly.
For the sake of our environment, we have decided for many innovative solutions.

In this short video, you can see exactly how the new school is being constructed (description in German).

Language Café in Berlinek Wittenau

Since last week Berlinek has been inviting its courses participants to free conversation meetings.

The Language Café takes place in our branch in Wittenau, every Friday from 1:30p.m. till 2:30p.m.
It is lead by two friendly students of Humboldt University: Vanessa and Julia.

More information (in German) is to be found here:

Language Café
Ab dem Herbst 2019 bietet die Sprachschule Berlinek 1 mal die Woche Freitags Nachmittag von 13.30-14.30 Uhr ein Sprachcafé zusätzlich neben den Sprach- und Orientierungskursen an. Hier bietet sich die Möglichkeit für Kursteilnehmer*Innen unserer Sprachschule sich kommunikativ untereinander und mit den Sprachcafé- Anleiter*Innen und/oder Lernbegleiter*Innen auszutauschen. Es sollen die mündlichen Kompetenzen auf den Niveaus A2-B1 spielerisch und alltagsnah ausgebaut werden. Neben dem Ausbau der mündlichen Kompetenzen besteht auch die Möglichkeit das Leseverstehen und -kompetenzen sowie das Hörverstehen und Aussprache zu verbessern.

Das Sprachcafé bietet zudem Raum für ausführlicheres Feedback zur Lernersprache (Aussprache, Verbesserungen der Grammatik, etc.) von der anwesenden Anleitung, wofür in den Kursen aus organisatorischen Gründen oft die Zeit fehlt. Die Lernenden können an einer Auswahl an Aktivitäten selbst bestimmen, was sie in der Gruppe bewältigen wollen. Zudem lassen sich Teams von schwachen und starken bzw. anfänglichen und fortgeschrittenen Lernenden bilden, dass sich Teilnehmende gegenseitig unterstützen können und die Lernerselbstständigkeit ausgebaut werden kann.

Eine Liste an möglichen Aktivitäten ist:

• Leichte Lektüre begleitend zu Alltagsthemen auf verschiedenen Niveaus (Kurzgeschichten aus dem Klett-Verlag)

• Kurzfilme • Sprachwechselspiele und andere Kommunikative Sprachspiele

• Exkursionen im Kiez

• Hilfe bei Alltagsproblemen bzw. Anlaufstellen im Kiez

Alles in Allem soll eine zwangsfreie Atmosphäre herrschen, dass Lernende sich in ihrem Tempo an den Sprachalltag und -gebrauch gewöhnen können und sicherer fühlen ihre Kompetenzen ihrem Niveau entsprechend einzusetzen. Ebenso sollen Einzelsitzungen des Sprachcafés eine zusätzliche Inputquelle für Lernende darstellen, die den Kursteilnehmer*Innen neben ihren Kursen manchmal fehlt.

 

Topping out ceremony

According to the building tradition, short after finishing a roof construction, we are celebrating a topping out ceremony – a beutiful, scented, fir wreath is being placed at the top of the roof.

Main carpenter, Rico, wearing traditional clothers, is giving a speech and we are breaking glasses which is supposed to be an auspicious sign for the whole investment. The investors are expressing their appreciation  to the Green Constructions company and are handing a cup to the carpenter with a hope for further good cooperation.

This celebration is also a great opportunity for neighbours, friends and staff of Berlinek to see for the first time the interior of the building and imagine how the future school will look like. Mr. Wohlert, a CDU councillor in Reinickendorf district, is with us and shares our joy and excitement about new learning programs that we will be able to offer in this area thanks our new, bigger schoolhouse.
Except for intensive, funded German courses that we have beeb offering since 2012, Berlinek is planning to extend the offer with individual programs, IT courses for the elder and if everything goes well, there will me organised films evening!

Keep your fingers crossed!

AW

Each end is a new beginning

Hallo! Hello! Ciao! привет! ¡Hola Cześć! Bonjour!

Last week we said goodbye to one of the groups who finished their integration course.
Over 6 months of learning together 👩‍🎓, daily meetings, talks about everything 💭, getting to know a new language 🇩🇪, lots of joy, many trips, learning about Germany… and now is the course over 🤭!

Or is it just a beginning… ? 🤗

We wish you all the best 👍 and much success 🍀 in the new chapter of your life in Germany!

Tschüß! Arrivederci! Ciao! Au revoir! Do widzenia! Adios! Bye! @ Berlin-Charlottenburg

AO

 

House under the roof

Unbelievably fast, only two weeks after starting the montage, our future schoolhouse has been covered with a roof!
Our neigbours, the passerbys stop and admire how during one morning or afternoon next walls, floors, stairs appear.
Next week a tooping out ceremony will take place!
Beautiful black roof tiles are waiting for their turn!

Outside

 

Inside

Exkursion zur Gedenkstätte der Berliner Mauer mit dem Orientierungskurs (Alphabetisierung) am 29.08.2019

Unsere Kursleiterin Anne Marie L. berichtet: Thema im Orientierungskurs war die Berliner Mauer: Wie kam es zum Bau und zum Fall der Mauer, wie war das Leben der Menschen unter diesen Bedingungen? Ganz allgemein: Für alle Beteiligten – sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Kursleiter –, die sich in den Alphabetisierungskursen mit einer niedrigschwelligen Vermittlung von Lerninhalten im Orientierungskurs auseinandersetzen müssen, ist es unumgänglich, das Klassenzimmer zu verlassen und sich an Orte zu begeben, die uns Geschichte erzählen. Zum Glück ist Berlin voll davon. Solche Exkursionen vereinfachen nicht nur die Verständnisarbeit, sondern viel wichtiger hinterlassen sie Eindrücke, die  die eigenen Erfahrungen aus der Heimat mit der jetzigen Lebenssituation von MigrantInnen verknüpfen. Auf diese Art wird deutsche Geschichte näher gebracht und  in einen größeren – über die Grenzen hinausgehenden Kontext gestellt. Die Gedenkstätte in der Bernauer Straße bietet dazu genügend Anstöße. Jeder, der sie besichtigt, erlebt ein Stück Mauer …

Berlinek at the open days of Katharina-Heinroth Primary School

On Saturday, September the 8th, Katharina-Heinroth Primary School opened its door to parents who are looking for a right school for their children in the next schoolyear. There were many interesting stalls run mainly by the pupils. Students of the grade 6 were showing to the guests the school around. We, as a corporation partner, were also there with our stall and were presenting to the interested parents our offer on the tutoring and subsidiary programs. Moreover, we were very happy to be welcomed so warmly by pupils who have already been attending our classes. Since the beginning of this schoolyear we have already opened more than 25 groups! More details on our tutoring and subsidiary programs are to be found here.

Concrete mixers are there

Six concrete mixers,  110 tons of concrete, 5 hours of pumping, concrete floors as well as great engagement and so there is the first layer of foundations!

The highest time for Feierabend!

Last vacancies in our German courses

In the following courses that begin soon, there are still last vacancies! Look us up, we will be pleased to advise you! Contact Charlottenburg IK_HS_53 / Orientierungskurs  26.08.19-20.09.19 9.00 – 13.15 Uhr IK_HS_57.2 / A 1.2 02.09.19-27.09.19 9.00 – 13.15 Uhr IK_HS_58.1 / A 1.1 16.09.19-05.11.19 18.00 – 21.15 Uhr IK_HS_56.3 / A 2.1 19.09.19-31.10.19 18.00 – 21.15 Uhr IK_HS_59.1 / A 1.1 23.09.19-18.10.19 9.00 – 13.15 Uhr Reinickendorf / Wittenau IK_MV_Alpha_8.1 / Alphabetisierung 02.09.19-04.10.19 9.30 – 13.00 Uhr IK_MV_50.1 / A 1.1 02.09.19-27.09.19 9.00 – 13.15 Uhr  IK_MV_Alpha_6.5 26.09.19-07.11.19 14.00 – 17.15 Uhr

Goodbye Berlin – after Summer courses means before Summer courses!

Berlinek has became a quite place
since the end of Summer courses.

We had wonderful seven weeks
full of joy, laughter and learning.

We will miss all our young students
and are looking forward to next year!

We are very happy after this year
Summer courses for children
and teenagers

Our staff has been exchanging many
beautiful moments and collecting new ideas
for next year.

In September we will publich
the program of Summer courses 2020.
program na 2020.

Many thanks to all teachers, guides and carers!

Foundation laying

We have finished preparing the ground for the foundations:
warming pellets of 60 ³ m of glass foam on the felt lining,
on top of it PE foil under concrete.

Next step: concrete screed on 5 tons of reinforcing steel.

First layer today!

 

Goodbye our old schoolhouse…

After three weeks after beginning construction works, our little white schoolhous is not there anymore…
What is left are wonderful memories, plenty of pictures and a big hole in the ground…
When the hills of sand are removed, we will strt laying the foundations.

During the demolition showed rusty pipes, strange building materials and a newspaper dated in 1935:

Literary talent

Antonina, the winner of the specia award in a competition ‘The young write poetry’ has finished her German course by us.
She has allowed us to publisch her translation of a poem „Die Geschichte vom fliegenden Robert” (Eng: ‘The story of a flying Robert’) by Heinrich Hoffman.

Hier für euch in zwei Sprachen:
Original German version
Antonina’s translation
into Polish 
„Die Geschichte vom fliegenden Robert”

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in ihren Stuben. —
Robert aber dachte: Nein!
Das muß draußen herrlich sein! —
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,
Daß der Baum sich niederbeugt!
Seht! den Schirm erfaßt der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.

Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immerfort.
Und der Hut fliegt weit voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja! das weiß kein Mensch zu sagen.

Historia latającego Roberta

Kiedy deszcz cicho pada,
Kiedy burzę widać na polu,
Zostają dziewczęta oraz chłopcy
W domu, w swoim pokoju.
Robert jednak pomyślał: Nie!
Na zewnątrz musi być cudownie!
Tam pluska sobie deszczyk
I biegać można z parasolem.

Szszsz… burza gwiżdże i sapie,
Aż drzewo się pochyla!
Spójrz! Parasol przez wiatr porwany,
Z nim Robert szybko frunie
Pod niebo, wysoko, tam w oddali.
Nikt go nie słyszy, kiedy krzyczy.
Z chmurą się zderzył już,
Aż odleciał jego kapelusz.

Parasol i Robert lecą dalej,
Przez chmury ciągle dalej i dalej.
A przed nimi frunie kapelusz
Ciągle zderzając się z niebem.
Gdzie wiatr ich poniesie?
Cóż,tego nikt nie potrafi powiedzieć.

 

A new school-year has begun! We wish all students much success!

Today, in Berlin, starts a new school-year 2019-2020. We are happy to meet soon our students from two school wee cooperate with: Katharina-Heinroth-Grundschule and Robert-Jungk-Oberschule.  Applications for the free pf charge tutoring classes can be placed from now on in the scholl secretary’s offices.
More detail are to be found here.

By the way: on the 1st of August 2019 our first trainee bagan her schooling by us. A beutiful school cone couldn’t be missed!

We wish Agata much success!

Special award in the competition: The Young write poetry

Meet Antonina / the winner of the special award in the competition ‘The Young write poetry’ 2018! The competition has been organised for many years by the association Polin – Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.   and the education association
Oswiata e.V. Since 2017 Berlinek has raffled among the billiant young poets an attractive special award : one week German course in Berlin together with an interactive program ‘Activities in the City'(within the Summer courses for children and teenagers).

We are looking forward Antonina’s impressions!

Joyful Summer in Charlottenburg!

While our adult students have their break, we are happy to welcome in our school in Charlottenburg young students from all over the world.
There is a lot of laughter, playing as well as painting. Some of the weeks have already been fully booked, especially, very popular this year program ‘Activities in the City’!

We are happy and grateful for support of our interns: Valentina, Hepzi and Julia!

Attention: new address in Reinickendorf!

Adults learning in our school have their break in July. We wish all our participants many wonderful summer days and good rest!

Attention: all courses in Reinickendorf start after the summer break at the planned times, but in our new location: Wallenroder Str. 1, 13435 Berlin Wittenau (Hause B, 1st floor).

The school has already been furnished and is awaiting its students with pleasant, bright rooms!

 

Our school in Reinickendorf

Our school in Reinickendorf has a new temporary address: Wallenroder Str. 1, 13435 Berlin (only 350 metres away from our old building in Maarer Str. 48.).

Since the 15th of July 2019 (after intensive relocation last week) the office has been placed in the interim location. Consultation and registration hours stay unchanged:

Monday + Wednesday 11:00a.m. – 3:30p.m.

Tuesday + Thursday 11:00a.m. – 7:00p.m.

Our visitors and participants are going to be welcomed by pleasant, bright rooms and broad, green yard.

 

Old house, new house!

It has started! Yesterday, on the 15th of July 2019, the demolition of our old house began. Although we cannot wait to see the new building, it was quite a sad view. Luckily, we have many wonderful memories captured in photos and films.

It’s time to say: goodbye old house in Maares Str.

 

Wir sind stolzer Träger des LQW-Siegels

Seit dem 23.11.2018 ist Sprachenzentrum Berlinek stolzer Träger des LQW Qualitäts-Siegels.
Wir freuen uns über diese Würdigung unserer Arbeit.
LQW ist eine Lernorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort-und Weiterbildung, die die Lernenden in den Mittelpunkt stellt.

Hier kommen Sie zum Testat.

Farewell party!

Last Saturday (the 6th of July 2019) we said goodbye to our old house in the Maarer Str. 48 by having a great farewell party. Many guests, including teachers, course participants, neighbours, their families and friends could paint the building adding to it a last artistic flair. Mostly children expressed their talents. See the results below!   Now follows the next stage: moving to the interim rooms in Wallenroder Str. 1!

Die Sommerkurse für Kinder und Jugendliche sind gestartet

Am ersten Tag unserer alljährlichen Sommerkurse durften wir 22 Kinder aus allen Ecken der Welt bei uns begrüßen. Wir konnten alle Kinder dank interaktiver Sprachspiele und unserem attraktiven Programm „Aktivitäten in der Stadt“ davon überzeugen, dass Lernen während der Sommerferien Spaß machen kann!

Die Vorfreude auf weitere Wochen wächst bei uns von Tag zu Tag!

Für weitere Informationen bezüglich unserer Sommerkurse klicken Sie hier:
Sommerkurse für Kinder und Jugendliche

Altes Haus, neues Haus!

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr bauen wir ein neues Haus – auf dem gleichen Grundstück, auf dem sich unsere Schule in Wittenau seit 2014 befindet, aber etwas größer in Höhe und Breite und vor allem moderner und komfortabler für uns alle.

In Erinnerung an die schönen Zeiten bisher, möchten wir uns gebührend mit einem großen Fest von unserem alten Schulhaus verabschieden. Das Haus soll dabei einen letzten fantasievollen Anstrich vor seinem Abriss erhalten. Für diese künstlerische Aktion stellen wir die Materialien wie Farben, Pinsel oder Stifte zur Verfügung. Es braucht aber euch, um Ideen in Bildern und Schriftzügen an diesem einen, besonderen Tag zu verewigen.

Schaut doch einfach mal vorbei!

On the 3rd of Juni 2019 a new integration evening course starts in our headquarters in Charlottenburg. There are still free places available.

When you are not sure which level of German you have, you can take part in  our placement test. Our copmpetent office teaym will also answer all of your questions as well as lead you through the  proces of registration in integration course.

You can visit us without prior appointment!

HS 56 03.06.19

For more information, visit our website:

Integration courses German

Places available in integration courses – German!

Four new courses will start in our school soon!

There are still few places available.

More details to be seen below:

Charlottenburg:

IK_HS_55 (morning course)      –  29.04.2019

IK_HS_56 (evening course)       – 13.05.2019

Reinickendorf:

IK_MV_46 (evening course)      – 29.04.2019

IK_MV_47 (morning course)       -29.04.2019

Further information you will find under following link:
Sprachenzentrum Berlinek Integration courses

German course B2

German course B2 starts in September. There are still some places available.

In case you have any questions, do not hesitate to contact us by phone or email.

Course schedule in the following link:

B2_9 03.09.2018